Eine-Welt-Kommission stellt sich Sulzbach-Rosenberger Frauenbund-Vereinen vor
Verantwortung zur Solidarität

Unter dem Arbeitstitel "Gerechtigkeit schafft Frieden" gründete der Frauenbund-Diözesanverband 1983 die Kommission Eine Welt. Vorsitzende Elisabeth Flogaus stellte bei einem Sulzbach-Rosenberger Verbandsbezirkstag im Pfarrheim von Schlicht die Ziele und Arbeit vor.

Unter Leitung der stellvertretenden Bezirksleiterin Roswitha Wendl (Hirschau) sowie stellvertretenden Zweigvereinsvorsitzenden Maria Hefner hatten sich Vorstandsmitglieder aus Ammerthal, Hahnbach, Hirschau, Poppenricht, Schlicht, Schnaittenbach, Sulzbach-Rosenberg und Vilseck sowie Pfarrer Lothar Kittelberger (Oberviechtach) zusammengesetzt. Laut Flogaus setzt sich die Eine-Welt-Kommission mit politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Problemen in Entwicklungsländern auseinander. Sie greife mit kritischem Blick die Ursachen, Zusammenhänge und Verteilungsverhältnisse zwischen armen und reichen Ländern auf und hinterfrage den westlichen Lebensstil.

Daraus würden Handlungsperspektiven entwickelt. Der Eine-Welt-Gedanke formuliere mithin die Verantwortung zur Solidarität als prägende Arbeit der Kommission. So sei beispielsweise 2003 das Partnerschaftsprojekt Frauenbund-Kaffee ins Leben gerufen worden, das die Landfrauenorganisation Comucap in Honduras unterstütze. Der größte Teil des dortigen Hochlandkaffees werde von Frauen nach ökologischen Richtlinien produziert. In Deutschland seien seither rund 130 Tonnen dieses Kaffees abgesetzt worden. Für die Produzentinnen bedeute diese Partnerschaft eine Wertschätzung ihrer Arbeit sowie eine auf Langfristigkeit angelegte, verlässliche Kooperation.

Roswitha Wendl wartete abschließend mit einer Reihe von Informationen des Diözesanverbandes auf. Danach nutzten die Vertreterinnen der neun Zweigvereine die Gelegenheit, ihre jeweiligen Programm-Höhepunkte vorzustellen.
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