Einführung des neuen Pfarrers Roland Klein
Mit Gottes Hilfe die Probleme meistern

Kein Empfang ohne Geschenke, von links: Helmut Hartmann, Prodekan Gerhard Ehrl, Pfarrer Roland Klein und Wolfgang Rattai. Bild: rtw
Nun ist es auch ganz offiziell, die katholischen Pfarrgemeinden Neukirchen und Etzelwang haben einen neuen Pfarrer. Mit einem Festgottesdienst mit anschließendem Empfang wurde Roland Klein in sein Amt eingeführt.

Als Seelsorger zuständig

"Unsere Pfarrer werden ordentlich begrüßt, und - je nach Ausdauer oder Einteilung von oben - früher oder später gebührend verabschiedet", so Wolfgang Rattai, Neukirchens Kirchenpfleger bei der Einführung von Pfarrer Roland Klein am Samstag. Nachdem der neue Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul bereits seit dem Ende der Dienstzeit seines Vorgängers, Pfarradministrator Georg Rabeneck, also bereits einige Monate als Seelsorger zuständig war, so ist er nun auch ganz offiziell als solcher eingeführt. Diakon Ulrich Wiechers, dessen Einführung auch zu diesem Anlass stattfinden sollte, war aus gesundheitlichen Gründen verhindert, wurde jedoch in die Gebete eingeschlossen.

Für den Gottesdienst durften die Pfarrgemeinden St. Peter und Paul Neukirchen und St. Martin Etzelwang Prodekan Gerhard Ehrl bei sich begrüßen, der in seiner Predigt lobend die vielen Gruppierungen der Pfarrgemeinde und deren Tätigkeiten erwähnte. Er machte jedoch auch auf den Rückgang der Gläubigen und die Folgen für die Priestersituation aufmerksam.

Im Anschluss an den Gottesdienst ging man bei Speis und Trank zu den Feierlichkeiten im Kernhaus über. Nach einem Beitrag des katholischen Kirchenchores unter der Leitung von Monika Birzer ging Kirchenpfleger Wolfgang Rattai in seiner Ansprache auf die großen Projekte ein, vor die sich Seelsorger in Neukirchen in der Vergangenheit gestellt sahen. Gleichzeitig wünschte er dem neuen Pfarrer eine gute Zeit mit seinen neuen Wegbegleitern. In Personalunion überbrachte Rattai auch die Willkommensgrüße der politischen Gemeinde und überreichte Geschenke.

Die guten Wünsche der evangelischen Kirchengemeinde überbrachte Kirchenvorstandsmitglied Helmut Hartmann. Abschließend sprach Pfarrer Roland Klein kurz über die schwierige Lage, in der er und die Pfarrgemeinde sich befinden. Klein zeigte sich hoffnungsvoll und zuversichtlich, dass gemeinsam und mit Gottes Hilfe eine gute Zukunft im gemeindlichen Leben gestaltet wird. Bei einem reichhaltigen Büfett, für das Mitglieder der Pfarrgemeinden Speisen mitgebracht hatten, klang der Abend mit Begegnung und Kennenlernen aus.
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