Einhandmesser und Gaspistole
Polizeibericht

Waldsassen. (bz) Das Repertoire ist groß: Vom Schlagring über Messer bis zur Schreckschusspistole reicht das Arsenal an verbotenen Waffen, das die Schleierfahnder in den vergangenen Tagen entdeckt haben.

Bei einem türkischen Staatsangehörigen lag unter dem Fahrersitz eine Gaspistole. Blöd nur, dass das Auto und die Waffe dem Bruder gehörten und der Fahrer nach eigenen Bekunden nichts davon wusste. Dennoch hätte er einen "kleinen Waffenschein" vorlegen müssen. Da er den nicht hat, erwartet ihn jetzt eine Anzeige. Außerdem hatte der Mann seinen Reisepass für den Grenzübertritt nicht dabei, was einen zusätzlichen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz darstellt.

Zwei junge Männer hatten sich auf einem Asiamarkt mit Springmesser Schlagringen eingedeckt, beides absolut verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz. Die Einkäufe mussten gleich bei der Polizei abgegeben werden und es wurde eine Anzeige aufgenommen. Ein Einhandmesser hatte ein junger Franke griffbereit im offenen Handschuhfach liegen. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und hatte eine Anzeige zur Folge. Auch der Mittelfranke wurde deswegen angezeigt.

Im Blickpunkt Was war, was ist und was wird?

Tirschenreuth. (bz) Wenn auch Ehrungen im Mittelpunkt stehen, mit Spannung erwarten die Jäger den Vortrag vom Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes. Professor Dr. Jürgen Vocke spricht am Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr auf der Kreisversammlung im Saal des Gasthofes Kühn in Tirschenreuth.

Dabei geht es vor allem um die Frage, was der Verband bei der Lösung der anstehenden Problemfelder zu leisten imstande ist. Thema: "Was war, was ist und was wird?" Ein wichtiger Punkt des Abends ist auch eine Gruppenunfallversicherung für Jagdhunde. Sie kostet dann 5,50 Euro je Mitglied.

Neue Aktion: Gärtnern ohne Torf

Tirschenreuth. (bz) "Klimaschutz geht alle an", sagt die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege und ruft gemeinsam mit dem Kreisverband zum "Gärtnern ohne Torf" auf. Die Aktion stellte Kreisfachberater Harald Schlöger im Wirtschaftsausschuss vor. Sie soll einen Beitrag zum "klima-neutralen" Landkreis leisten.

Torf, der sich in Hoch- und Niedermooren über Jahrtausende gebildet habe, gelte als immerwährender CO2-Speicher. Beim Abbau würden die Moore entwässert, dadurch zersetze sich das organische Material. Die Emissionen aus dem Torfabbau in Deutschland entsprechen laut Schlöger 4,5 Prozent der Gesamtemissionen und gelten als die größte Quelle für Treibhausgase nach dem Energiesektor.

Aber es gebe ja auch torffreie Substrate als Alternative. Eine Reihe von Gartenbaubetrieben und Baumärkten führe derartige Erden mittlerweile in ihrem Sortiment. Wo die angeboten werden, steht auf einer Liste, die den Mitgliedern der Gartenbauvereine zugesandt worden ist.
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