Einheimische auf dem Podest

Stefan Windschiegl (vorne) lieferte sich im Finale packende Duelle mit seinen Konkurrenten. Am Ende nutzte er einen Fehler von Steven Laubach und fuhr auf den dritten Platz. Bild: MSC Höchstädt

Zwei Oberpfälzer fahren auf dem KTM-Ring auf das Siegerpodest. Sebastian Witt und Stefan Windschiegl lassen viele Gegner hinter sich. Gegen starke Konkurrenten belegen sie jeweils den dritten Platz.

Für die Fahrer des MSC Höchstädt ist das erste Rennen der Saison gelaufen, wie sie es sich nur wünschen konnten. Zumindest für viele. Abgesehen von Stefan Schneider und Andreas Gebhardt, die bei den Serientourenwagen bereits nach dem ersten Lauf wegen technischer Probleme aufgeben mussten, lief es für die lokalen Starter sehr gut. Besonders Stefan Windschiegl und Sebastian Witt, die beide aus Neuhaus in der Oberpfalz stammen, haben bewiesen, dass sie mit ihrer Konkurrenz nicht nur mithalten können, sondern auch die vorderen Plätze für sich in Anspruch nehmen dürfen.

Hochkarätige Fahrer

Vor 3000 Zuschauern, die das ganze Wochenende über nach Höchstädt gekommen waren, setzte Stefan Windschiegl im Supercross-Buggy bereits in den Qualifikationsläufen Zeichen, als er selbst vor hochkarätigen Mitfahrern nicht zurücksteckte und nur den EM-Fahrer John Lagodny und Ausnahme-Talent Steven Laubach an sich vorbeiziehen lassen musste. Laubach bewies da bereits, dass er das fahrerische Können hat, in der europäischen Spitze mitzumischen. Auch im Finale lief es auf einen Vierkampf hinaus - zwischenzeitlich hatte sich auch Patrick Heider ins Geschehen eingemischt. Im wichtigsten Rennen des Tages führte Windschiegl lange das Verfolgerfeld an. Doch in der letzten Runde profitierte Windschiegl von einem der wenigen Fahrfehler Laubachs und schob sich auf den dritten Platz vor.

Vor einer schwierigen Aufgabe stand auch Sebastian Witt als zweiter Fahrer aus der Oberpfalz. Er bekam es bei den Cross-Buggys mit namhaften Fahrern und wahren Routiniers wie Eddi Schulze, Niklas Laubach, den Bruder des Spezial-Crossers, und Damien Donat zu tun. Keine leichte Aufgabe lag vor dem Motorsportler. Reichte es in den Qualifikationsläufen nur für Plätze im Mittelfeld, zeigte Witt im Finallauf einen nahezu perfekten Lauf und durfte sich nach packenden sechs Runden über Platz drei freuen. Sichtlich erleichtert drehte er dann eine halbe Ehrenrunde und bedankte sich bei seinen Fans am Streckenrand, bevor er in den Parc Fermé einbog.

Packende Duelle

Auch für die anderen Fahrer des MSC Höchstädt war das Wochenende erfolgreich. Bei den Serientourenwagen lieferten sich der Vorsitzende des MSC Höchstädt, Achim Krautzberger, und Florian Eitner packende Duelle. Am Ende behielt der erfahrenere Krautzberger die Oberhand und kam kurz vor Eitner ins Ziel. Sie sicherten sich die Plätze drei und vier. So war das Wochenende nicht nur für die Fahrer aus der Oberpfalz, sondern für einen Großteil der Höchstädter Fahrer erfolgreich.
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