Einsätze 2014 dünn gesät

Eva Pilhofer (Mitte) überzeugte mit einem bravourös bestandenen Wissenstest. Über das Neumitglied freuen sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Weißenberg und Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl. Bild: gru

Mit dem einzigen Faschingsball im Edelsfelder Gemeindegebiet verfügt die Feuerwehr Weißenberg über ein "Alleinstellungsmerkmal". Das ist aber nicht der Grund, warum sich Kreisbrandinspektor Peter Deiml bei dieser Truppe besonders wohlfühlt.

Das zurückliegende Jahr bot mehr gesellschaftliche Ereignisse als Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr Weißenberg. Wie Kommandant Sebastian Riedl berichtete, fielen dennoch viele unentgeltliche Arbeitsstunden an.

Er erwähnte einen Fehlalarm, die Suche nach einer vermissten Person und mehrere Sicherheitswachen. Um die Schlagkraft seiner Mannschaft zu erhalten, holte er sie zu vielen Funk- und Gemeinschaftsübungen zusammen. Die Leitung der Brandschutzwoche in der Gemeinde lag bei der Weißenberger Wehr.

Aus der Jugendgruppe wechselten Sebastian Raum, Maximilian Schöner und Roman Dehling in den aktiven Dienst. Sie dürfen sich damit Feuerwehrmänner nennen. Eine neue Feuerwehrdame, Eva Pilhofer, bestand mit Bravour ihren Wissenstest. In der Bilanz der Jugendarbeit stand der Kreisjugendfeuerwehrtag in Steinling im Blickpunkt. Die Übungen brachten einige Teilnehmer ganz schön ins Schwitzen.

Mit Freude blickte die Vorsitzende Cordula Plach auf das Jahr 2014 zurück. Der einzige Faschingsball in der Gemeinde Edelsfeld, der Preisschafkopf, Festzugteilnahmen, das Sonnwendfeuer am Berg und natürlich die Kirwa seien bei der Bevölkerung sehr gut angekommen. Als Höhepunkt für die Feuerwehr hob sie die Fahrt zur Gerätehauseinweihung in Bernrieth heraus. Aus diesem Ort stammt Kommandant Sebastian Riedl. An der Renovierung am Feuerwehrhaus hätten sich viele Mitglieder beteiligt.

Positiv fiel der Kassensturz durch Werner Pilhofer aus. Die Prüfer bescheinigten dem Kassier eine ordentliche Buchführung. Der Entlastung stand nichts im Weg.

Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl ging kurz auf den Jahresablauf "seiner" Wehr ein und dankte allen Mitwirkenden. Kreisbrandinspektor Peter Deiml fiel die außerordentlich hohe Frauenquote der Wehr in Weißenberg auf. "Ich komme immer gerne, da es mir hier gut geht", versicherte er. Christian Meyer stellte sich in seiner neuen Funktion als Kreisbrandmeister vor.

An die Waldbauern ging noch eine dringende Bitte. Wenn sie im oder am Wald Streu verbrennen, sollten sie vorher die Gemeinde verständigen, um überflüssige Alarmierungen zu vermeiden.
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