Einsatz am Spielfeldrand

Die Fußballerinnen des SV Wildenau und FCB-Fanclub-Vorsitzender Marcus Fritsch (rechts) trafen in München auch auf Bundestrainerin Silvia Neid (Mitte). Bild: hfz

Es war für die Jugend und die Fußballerinnen des SV Wildenau ein Tag, den sie wohl nie vergessen werden: Sie durften das Topspiel des Frauenteams des FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg hautnah mitverfolgen. Dabei trafen sie auch auf die Bundestrainerin.

Den Stein ins Rollen gebracht hatte der FC Bayern-Fanclub Wildenau um Vorsitzenden Marcus Fritsch. In Zusammenhang mit dem Gastspiel der FCB-Damen im Sommer vergangenen Jahres ging eine Einladung zu dem Topspiel bei Fritsch ein - und diese habe ihn mit Stolz erfüllt, wie er verrät: Denn das Freundschaftsspiel gegen die Wildenauer Auswahl habe nach Aussage des FCB den Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt.

Weil der Fanclub seit Jahren die Jugend und das Mädchenteam des SV Wildenau unterstützt, hat er die Freikarten aus München entsprechend verteilt. Die Mitglieder der Vereinsjugend durften sogar als Einlaufkinder und die Mädchen als Ballmädchen mitwirken. Ebenfalls im Stadion war Bundestrainerin Silvia Neid, die die Gruppe aus dem Stiftland begrüßte und betonte, wie stolz sie sei auf das, sich in München in Sachen Frauenfußball entwickelt habe. Die Kinder durften ihre Einlaufshirts zur Erinnerung natürlich behalten und die mitgereisten Begleiter konnten das Spiel vom VIP-Bereich aus verfolgen. Dort trafen sie übrigens auf FC Bayern-Star Rafinha und Vorstandsmitglied Andreas Jung.

Vor dem Spiel hatte Fanclub-Vorsitzender Fritsch dem Trainer und dem Manager-Team des FCB-Frauenteams zum Dank ein Geschenk übergeben - als Erinnerung an den Besuch in der Oberpfalz. Dieses wurde gleich in der Kabine an die Mannschaft weitergereicht. "Eine besondere Motivation für das Spiel", kommentierte FCB-Mittelfeldspielerin Katharina Baunach.

Teammanagerin Tanja Wörle betonte, dass sie sehr stolz sei, den Fanclub Wildenau als großen Unterstützer in der FC Bayern-Familie zu haben. FCB-Trainer Thomas Wörle fügte hinzu, dass mittlerweile eine sehr gute Freundschaft mit den Wildenauern bestehe. "Wir werden auch in Zukunft sehr eng zusammenarbeiten", versicherte Wörle.

Zwar endete das Spiel 0:0 - doch das Ergebnis war an diesem Tag eher Nebensache. Mit glücklichen Gesichtern trat die Gruppe des SV Wildenau die Heimreise an, gut gestärkt durch kostenlos vom Fanclub zur Verfügung gestellte Verpflegung.
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