Einschulen oder nicht?
Kind & Schule

Freiburg.(dpa) Ist das eigene Kind besonders verträumt und langsam, machen sich Eltern häufig Sorgen wegen der Einschulung. Manche versuchen dann, den Nachwuchs noch für ein Jahr zurückstellen zu lassen. Oft kommen diese Kinder aber besser in dem neuen Umfeld zurecht, als erwartet. Dass sie viel träumten und in einer magischen Welt lebten, sei normal, argumentiert Erziehungsberater Michael Thiel in der Zeitschrift "Familie & Co" (Ausgabe Februar 2015). In der Schule gehe dieses träumerische Verhalten automatisch zurück und zeige sich bald nur noch ab und zu.

Kinder sind von Natur aus neugierig und wachsen an ihren Anforderungen. Eltern sollten ihnen deshalb die neuen Erfahrungen in der Schule ruhig zutrauen. Sind Mädchen und Jungen dennoch stark überfordert, können Eltern immer noch mit dem Klassenlehrer sprechen und sie gegebenenfalls später zurückstellen lassen.

Kind & Gesundheit Warnzeichen für Allergie

Mönchengladbach.(dpa) Rote und tränende Augen bei Kindern weisen womöglich auf eine Allergie hin. Auch eine laufende oder verstopfte Nase, Juckreiz oder Hautausschlag sind mögliche Anzeichen. Beobachten Eltern diese Symptome, gehen sie mit ihrem Kind am besten zu einem Kinderarzt mit allergologischen Kenntnissen, rät der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) in seinem Magazin "Allergie konkret".

Der Arzt kann durch Tests in Erfahrung bringen, ob eine Allergie vorliegt. Dabei werden Proben von möglichen Auslösern mit der Haut in Kontakt gebracht. Auch ein Allergietagebuch kann helfen, den Auslöser zu finden.

Kind & Computer Gute Apps erkennen

München.(dpa) Gute Kinder-Apps können Mädchen und Jungen offline spielen. Außerdem sollten die Anwendungen nicht auf den Anbieter oder Soziale Netzwerke verlinken. Wichtig ist aber auch der Inhalt: Eine Kinderapp sollte Themen aufgreifen, die in der Welt des Kindes eine Rolle spielen. Vorteilhaft ist außerdem, wenn sie Spielen mit Lernen verknüpft, erläutert Christine Feil vom Deutschen Jugendinstitut.

Vor der Nutzung der App sollten Eltern jüngeren Kindern erklären, keine Fenster anzuklicken, die plötzlich auftauchen und möglichst nichts herunterzuladen. Am sichersten ist es, wenn Eltern beim Spielen in der Nähe bleiben und ansprechbar für den Nachwuchs sind.
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