Einstimmen ins Warten

"Wir sagen euch an den lieben Advent". Musikalisch machte das als Auftakt beim sonntäglichen Adventskonzert in der St. Michaelskirche die Blaskapelle Oberwildenau.

"Diese Zeit lädt dazu ein, Ruhe und Stille zu suchen, um sich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten", begrüßte Pfarrer Arnold Pirner die Gäste. Er rief dazu auf, zu bereiten und bereit zu sein für den, auf dessen Kommen wir warten.

Das Adventskonzert in St. Michael mit der Blaskapelle Oberwildenau, dem Kirchenchor und den "Martinsspatzen" ist längst ein wichtiger Teil im vorweihnachtlichen Programm des Ortes. Nach der Einleitung durch die Blaskapelle sang der Kirchenchor abwechselnd unter Leitung von Larissa Burgardt und Heribert Grünwald in voller Klangfülle "In das Warten dieser Welt".

Leuchtende Kinderaugen

"Advent is a Leuchten", lautete das nächste Lied des Chores. Es drückt aus, wie in dieser Zeit gerade oftmals die Augen der Kinder leuchten. Dazu muss aber ein "Lichterl" angezündet werden. Dazu forderte der Dreigesang auf.

Die Martinsspatzen sangen mit ihren jungen Stimmen "Dort beim Stall von Bethlehem". Obwohl draußen vor der Tür noch keine einzige Schneeflocke zu sehen war, meinte der Kirchenchor "'s wintert scho eina ist kalt" und "Waht der Schneewind kalt und rau".

Der Männerchor und die Blaskapelle Oberwildenau bereiteten die Besucher auf die "wunderbare Zeit" vor, die so heimlich komme. Und weil in der Weihnachtsgeschichte die Hirten auf dem Felde eine nicht unwesentliche Rolle spielen, sangen die Martinsspatzen von den "Hirtabuam und Hirtamadl".

Beliebte Volksweise

Natürlich fehlte in dem gut zusammengestellten Programm die Volksweise "Es wird scho glei dumpa" nicht. Mit dem Kalenderlied und dem Andachtsjodler endete das Konzert, in dem Bernhard Meiler die Blaskapelle Oberwildenau und Rita Gleißner die Martinsspatzen geleitet hatte.
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