Einweihung der Clara-Kapelle und Segnung durch Weihbischof Herwig Gössl
Höhepunkt des Franziskuswegs

Weihbischof Herwig Gössl segnete die Clara-Kapelle, die den Franziskus-Weg bei Regens Wagner Michelfeld ziert. Bild: eb
Die Clara-Kapelle ist nun der Höhepunkt des Michelfelder Franziskusweges. Bei herrlichem Sonnenschein erfolgte am Samstag bei einer Messfeier die Segnung durch Weihbischof Herwig Gössl und den Direktor der Regens-Wagner-Stiftungen, Rainer Remmele. Eingeweiht wurde auch die neue Glocke, die in freier Natur aufgestellt zum Gebet ruft. Die Segnung der Kapelle begleiteten der Klosterchor und die Floriansängern mit Lied- und Musikbeiträgen.

Der Leiter der Michelfelder Einrichtung, Peter Miltenberger, begrüßte auch im Namen seiner Stellvertreterin Doris Frohnhöfer die Gäste, allen voran die Leiterin des Michelfelder Konvents, Schwester Madlen Kolbrand. Bei der Segnung der Kapelle war auch die Provinzoberin der Dillinger Franziskanerinnen, Gerda Friedel, vor Ort. Auch Schwestern aus Bamberg, Zell und Lauterhofen gaben der würdevollen Einweihung die Ehre. Mit dabei auch eine Abordnung der Armen Schulschwestern aus Auerbach. Die Feier wurde mitgestaltet von Pater Markus Flasinski sowie dem evangelischen Pfarrer Moritz von Niedner und von Diakon Thomas Wiegel. Die Stadt vertrat Bürgermeister Joachim Neuß, und vom Förderverein nahm 2. Vorsitzende Ingrid Kurz an der Segnung teil.

Spenden und Eigenleistung

Worte des Dankes richtete Miltenberger an Josef Münster, den ehemaligen technischen Leiter der Einrichtung, der ein Mitinitiator des Kapellenbaus war, indem er einen Entwurf für diese erarbeitete, den die Verantwortlichen dann auch akzeptierten. Münster hatte selbst mit angepackt. Finanziert wurde der Kapellenbau durch Spenden und Eigenleistungen vom Haus. Miltenberger bedankte sich im Blick auf den Kapellenbau beim Landratsamt Amberg-Sulzbach und der Stadt Auerbach.

Weihbischof Herwig Gössl schilderte den Lebensweg der heiligen Clara, die aus reichem Hause stammte, sich aber für das einfache Leben entschied, nach dem Vorbild des heiligen Franziskus.

Pfarrer Rainer Remmele nannte die Kapelle, hergestellt aus Dietfurter Kalkstein, ein Kleinod, in dem man sich geborgen fühlen könne. Einbezogen in die kirchliche Feier waren auch Heimbewohner. Die Spenden an diesem Tag bekam die Caritas zur Hilfe für Flüchtlinge.

Für den Franziskusweg schwärmt besonders die Konventoberin Schwester Madlen Kolbrand. Es war vor 15 Jahren, als ihre Vorgängerin Jolenta Maier sich mit den Gedanken befasste, einen Besinnungs-Erlebnisweg auf dem Neunersberg als Verbindung zwischen Alt- und Neubau entstehen zu lassen. Daraus wurde später der Michelfelder Franziskusweg, in dem verschiedene Attribute auf den Sonnengesang hinweisen.
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