Einweihung der fertiggestellten Kirchstraße - Sanierung der Innenstadt abgeschlossen
Scherenschnitt zum guten Ende

Der Kreis schließt sich. Mit der Einweihung der fertiggestellten Kirchstraße ist die Sanierung der Innenstadt nun abgeschlossen. Von links: Planer Josef Garnhartner, Bürgermeister Joachim Neuß, Architekt Wolfgang Fetsch und Bauhof-Leiter Matthias Regn. Bild: swt

Wenn Politiker und Planer mit der Schere in der Hand anrücken, ist meistens etwas fertig. Im Falle von Auerbach geht es um ein wichtiges Sanierungsprojekt, deren Abschluss Stadt und Anwohner lange ersehnten.

"In gewisser Weise schließt sich mit der heutigen Weihe und der offiziellen Eröffnung unserer Kirchstraße und dieses Teilstücks am Oberen Torplatz hier ein Kreis. Ein Kreis in der Sanierung unserer Innenstadt - zumindest aus Sicht der Städtebauförderung."

Deutlich attraktiveres Bild

Bürgermeister Joachim Neuß freute sich im Beisein von Stadträten, Planer Josef Garnhartner und Architekt Wolfgang Fetsch über die Fertigstellung der Kirchstraße. Damit hat die Innenstadtsanierung im Altstadtkern ein Ende gefunden. Nach Erneuerung von Schlosshof, Place de Laneuveville, Kirchplatz, Marktplatz, Unterem Markt, der Pfarrstraße und der Dr.-Heinrich-Stromer-Straße sind die Baumaßnahmen erst einmal abgeschlossen. "Die Stadt hat nun ein deutlich attraktiveres Gesicht", bestätigen viele Bürger und Gäste bei der Zeremonie.

Neuß würdigte die "vorausschauenden Planungen" von Josef Garnhardtner, dessen Vorschläge nicht immer zu Einigkeit im Stadtrat, sondern zu vielen Diskussionen, aber im Endergebnis zu einer runden Zufriedenheit gesorgt hätten. "Danke für die Hartnäckigkeit, mit der sie ihre Ideale verteidigt haben."

Mit knapp 695 000 Euro wurde diese Baumaßnahme in der Planung berechnet, wovon 586 000 Euro als förderfähig anerkannt wurden.

Laut offiziellem Bescheid wurden daraus dann letztlich 351 000 Euro an staatlicher Unterstützung aus dem Städtebauförderprogramm. Neuß dankte der Regierung in Regensburg für die kooperative Zusammenarbeit und nicht zuletzt seinen Stadtratskollegen, die die Entscheidungen mitgetragen hätten.

Erst mal einsam

"Erst einmal ist man einsam, wenn man mit seinen Plänen in eine Stadt kommt", meinte der Deggendorfer Planer Josef Garnhardtner schmunzelnd. Er habe viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, aber mittlerweile habe man sich geeinigt. Das Ergebnis: "Die Stadt hat ein neues Gesicht, das städtische Leben hat sich positiv entwickelt."

Dekan Dominik Sobolewski segnete die sanierte Straße und erklärte seine persönliche Erfahrung mit der Sanierung: "Ich kann jetzt jedenfalls die verschiedenen Bagger an ihren Geräuschen unterscheiden."
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