Einweihungsfeier im Schützenhaus: Neu gestaltete Wirtsstube heißt "Schützenalm"
Rustikaler Hüttenzauber

Martin Schmid (rechts, mit Sohn) traf mit seinem Namensvorschlag ins Schwarze: "Schützenalm" heißt die neue alte Wirtstube von nun an. Schützen-Vorsitzender Gerhard Thurn (links) und Matthias Thurn überreichten Schmid einen 50-Euro-Verzehrgutschein, den dieser der Schützenjugend spendete. Bild: edo
Viele Monate hatten sie im Verborgenen gehobelt, gesägt, gebohrt und geschraubt: Nun wurde die neue "alte Wirtstube" im Vereinsheim der St.-Sebastian-Schützen offiziell eingeweiht - und das Geheimnis um ihren künftigen Namen gelüftet.

Seit Jahresbeginn hatte eine Handvoll Auserlesener viele Abende im Vereinshaus verbracht. Der Auftrag den die verschworene Truppe in Angriff nahm, war es, der alten und in die Jahre gekommenen Wirtstube einen neuen Anstrich zu verpassen. Für die handwerklich begabten Mitglieder, die sich mit Herbert Baier einen Schreiner aus dem Bayerischen Wald zu Hilfe geholt hatten, an sich kein Problem, doch - und das war die eigentliche Schwierigkeit - sollte alles möglichst unbemerkt über die Bühne gehen: Den Oberbibrachern sollte gleich das endgültige Ergebnis präsentiert werden.

Positive Resonanz

Und obwohl das Schützenhaus beinahe täglich von vielen Gästen aufgesucht wird, ging der Plan auf. Erst vor wenigen Wochen wurde das Geheimnis gelüftet. Die Resonanz fiel unisono positiv aus: Die Hüttenzauber ausstrahlende Theke trifft den Geschmack und lädt ein zum Verweilen.

Am Pfingstsonntag erfolgte nun die offizielle Einweihungsfeier, bei der Pater Adrian Kugler nach dem Gottesdienst um den Segen Gottes bat. Gerhard Thurn, der Vorsitzende der Schützen, begrüßte im gut gefüllten Schützenhaus unter anderem Ehrenvorsitzenden Anton Schöcklmann und Bürgermeister Werner Roder.

"Ich glaube, dass sich die Gäste beim Anblick der gemütlichen Sitzgelegenheiten, der mit Antikholz verkleideten Wände und der rustikalen Decke wohlfühlen werden", erklärte der auf das Resultat stolze Vorsitzende. Er danke allen Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz, den beteiligten Firmen und der Gemeinde Vorbach.

52 Namensvorschläge

Zur Namensgebung der neu gestalteten Lokalität war im Vorfeld extra ein Wettbewerb veranstaltet worden. 31 Teilnehmer hatten sich mit 52 Vorschlägen eingebracht und nahmen an einer Verlosung teil. Bei der Einweihungsfeier gab Thurn auch den Sieger bekannt: Martin Schmids Vorschlag "Schützenalm" traf den Geschmack der Jury, die sich aus Vorstandsmitgliedern zusammensetzte.

"Unserer Meinung entspricht 'Schützenalm' genau dem Charakter der neuen Räumlichkeit und beinhaltet die Tradition des Schützenwesens", sagte der Vorsitzende. Die gute Stube schmückt eine von Matthias und Alexander Thurn gefertigte Holztafel, in die der neue Name geschnitzt ist. Schmid, der dem Schützenverein sehr nahe steht, spendete seinen Preis, einen 50-Euro-Gutschein, der Schützenjugend.

Gerhard Thurn wünschte der jetzigen und der künftigen Generation von Stammtischlern, Kartlern und Frühschopperern "viel Spaß und viele schöne Stunden" in dem neu gestalten Gastraum. Für die Gäste gab es anschließend Reh- und Sauerbraten sowie Kaffee und Kuchen.
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