Eishockey

Jugend BezirksligaSG Würzburg       2:2       (0:1, 2:0, 0:1)       ERSC Amberg
Amberg. Im unterfränkischen Würzburg mussten die Jugendspieler des ERSC auf ungeliebter Freieisfläche gegen die Spielgemeinschaft aus Würzburg/Höchstadt antreten, obendrein krankheitsbedingt noch mit einem dezimierten Kader. Die Gastgeber begannen sehr druckvoll und der ERSC hatte Mühe, dagegenzuhalten. Ihrem Torhüter Paul Thiede hatten es die Löwen zu verdanken, dass sie in dieser Phase nicht in Rückstand gerieten. Gleichzeitig blieb Amberg bei Kontern immer gefährlich und ging sogar in Führung. Einen Pass von Daniel Troglauer verwertete Simon Hofmann unhaltbar zum 0:1. Bis zur ersten Pause hatte der Amberger Nachwuchs noch bange Minuten wegen einiger unnötiger Strafen zu überstehen.

Im Mittelabschnitt gelang es weiterhin, gefährlich vor dem Würzburger Tor aufzukreuzen. In einer unübersichtlichen Szene nach dem Sturz eines Schiedsrichters prallte ERSC-Verteidiger Noel Fabig hart mit einem Gegenspieler zusammen, was vom zweiten Unparteiischen als absichtlicher Kniecheck geahndet wurde. Für Fabig setzte es deshalb eine Spieldauerstrafe und für sein Team zwei Gegentreffer während der Unterzahl.

Im Schlussdrittel hatte der Amberger Mini-Kader nicht nur mit nachlassenden Kräften, sondern mit dem immer schwerer werdenden Geläuf zu kämpfen. Für die Amberger Abwehr bedeutete das Schwerstarbeit.

Einer der Entlastungsangriffe brachte dann aber den mehr als verdienten Ausgleich für den ERSC. Diesmal war Daniel Troglauer der Torschütze und Simon Hofmann der Vorbereiter. Mit Glück, Geschick und trotz nachlassender Kräfte wurde dieser Punkt dann bis zum Ende verteidigt.

ERSC Amberg (Tore/Assists): Daniel Troglauer (1/1), Simon Hofmann (1/1).

Schießsport

Schießwartlehrgang

in Nabburg

Neunaigen. (dl) Bei der Schützengesellschaft Gut Ziel Neunaigen fand eine Schießwartausbildung unter der Leitung von Herta Zeiler statt, Vizepräsidentin des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB). Aus zwölf Schützenvereinen nahmen 31 Schützinnen und Schützen teil. Der Waffenreferent im OSB, Maximilian Peither, ging besonders auf den Umgang mit Sportwaffen ein. Hier kam es zur Klarstellung über die Alterserfordernisse beim Erwerb, Besitz und dem Transport von Sportgeräten. Es wurde genau darauf hingewiesen, was es heißt, im Falle einer Notwehrsituation sich rechtlich einwandfrei zu verhalten.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Jugendarbeit, die erweiterte Zuverlässigkeitsprüfung und der Umgang mit Schülern und Jugendlichen durch Personen mit der geforderten Jugendbasislizenz. Zuverlässige, volljährige und sachkundige Personen dürfen als Schießaufsichten eingesetzt werden.

Anschließend wurde die vom Deutschen Schützenbund veröffentlichte und durch das Bundesverwaltungsamt genehmigte Sportordnung allen näher gebracht. Nach Abschluss einer Prüfung erhielt jeder Teilnehmer seine Lizenz. Sie wird von den Ämtern für öffentliches Recht und Ordnung als Nachweis einer qualifizierten Schießaufsicht bei den Vereinen eingefordert.
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