Eishunde, Isar-Ratten und rote Drachen - die Gegner des ERSC Amberg in der Landesliga Nord/Ost

EC Bad Kissingen

Die Wölfe haben mit dem Deutsch-Kanadier Mikhail Nemirovsky sicherlich den bekanntesten Neuzugang. Der kam im Vorjahr für Schweinfurt in der Oberliga auf 63 Scorerpunkte in 45 Spielen. Zusammen mit Nikitins, Ledin, Hampl, Andrusovich und Berndaner sind da schon einige Top-Akteure. Allerdings fällt der Kader wohl in der Breite etwas ab.

EV Dingolfing

Der Weg zum Titel führt nur über die Isar Rats, den von den Konkurrenten am häufigsten genannten Favoriten. Diesmal scheint man auch wirklich aufsteigen zu wollen. Bärenstarke Neuzugänge mit Verteidiger Florian Mayer und Sturm-Ass Alex Feistl. Werden sich wohl nur selbst schlagen können.

SE Freising

Die Black Bears bekommen im Dezember endlich ein Dach über den Kopf. Deshalb können sie aber erst ab Weihnachten Heimspiele austragen. Der Spielplan ist aus diesem Grund sicher nicht optimal für die Oberbayern, die ihren Vorjahresrang (5.) verteidigen wollen und spielerisch eher noch stärker einzuschätzen sind.

DEC Frillensee-Inzell

Das Team aus dem Eisschnelllauf-Zentrum wird auf jeden Fall wieder "Kilometerfresser Nummer eins" der Liga. Zum Auswärtsspiel nach Bad Kissingen stehen da locker 435 Kilometer einfach auf dem Plan. Die Umgruppierung in die Südwest-Gruppe wurde vom Verband abgelehnt. Sportlich darf man auf den Kanadier Michael Johnstone gespannt sein.

EV Pegnitz

Die Ice Dogs waren mit dem Gewinn der Gruppen-Meisterschaft das Überraschungsteam schlechthin im Vorjahr. Trainer Vaclav Drobnys Kader blieb fast komplett zusammen und verstärkte sich punktuell noch mit Stephan Schmidt und Sergej Hausauer aus Mitterteich sowie Oberliga-Stürmer Florian Zeilmann (Bayreuth). Prunkstück war die Abwehr, wo die schwere Verletzung von Marco Zimmer ein großes Manko darstellt.

ESC Haßfurt

Nach einem sportlich und wirtschaftlich "verlorenem" Jahr sind die Hawks aus der Bayernliga zurückgekehrt. Mit den Derbys gegen Schweinfurt und Bad Kissingen wird zumindest das Zuschauerinteresse "am großen Anger" wieder steigen. Sportlich sind einige Spieler des Bayernliga-Kaders geblieben.

EHF Passau

Die Black Hawks hatten einen überraschenden Aderlass einiger Routiniers zum Nachbarn nach Vilshofen, haben im Gegenzug aber adäquate Verstärkungen für den Angriff: Ferstl, Huber und Lederer aus der Bayernliga und der slowenische Kontingentspieler Rok Jakopic. Der stürmte sogar schon in den Arabischen Emiraten!

Der Zuschauerkrösus des Vorjahres wird sicher wieder vorne in der Tabelle zu finden sein.

ERC Regen

Die Red Dragons sind der zweite Bayernliga-Absteiger des Vorjahres. Aber hier blieb ein Großteil des Kaders erhalten, weshalb man die Bayerwaldler im vorderen Tabellendrittel erwarten sollte. Werden künftig das "Farmteam" von Deggendorf. Pech in der Vorbereitung wegen eines Ammoniak-Lecks im Stadion.

EV Regensburg 1b

Alle Jahre wieder sind die Donaustädter die Wundertüte der Liga, denen je nach Tagesverfassung (und Aufstellung) alle Ergebnisse zuzutrauen sind - in jede Richtung.

VER Selb 1b

Der Unterbau des Oberligisten bietet einen riesigen Kader auf. Unter anderem sind fünf Mitterteicher nach Selb gewechselt, dazu haben sich einige Oberliga-Spieler in die 1b zurückgezogen. Wenn die Oberfranken nur annähernd komplett besetzt antreten können, wird es für jeden Gegner schwer.

ERV Schweinfurt

Die Mighty Dogs haben sich aus der Oberliga verabschiedet und starten mit der "Spielgenehmigung" ihrer 1b einen Neuanfang in der Landesliga. Sportlich schwer einzuschätzen, da nur wenige Oberligaspieler erhalten blieben, aber sicherlich zu beachten.

TSV Trostberg

Der Siebte des Vorjahres erwies sich da schon als extrem unangenehmer Gegner.

Die Chiefs haben sich mit den ehemaligen Gendorfer Routiniers Matveenko und den Piskunov-Brüdern (vergangene Saison Waldkraiburg) verstärkt und mit Coach Alex Stein - der schon den EV Weiden trainierte - einen bekannten Übungsleiter.

ESC Vilshofen

Die Wölfe haben nach Dingolfing den wohl nominell stärksten Kader anzubieten. Alleine aus Passau kamen mit Gomov, Riebel und Toth 119 Scorerpunkte an die Vils, dazu noch Oberligaverteidiger Andreas Maier (Deggendorf).

Der dritte Rang der vergangenen Saison gilt als Maßstab - und alles darunter wäre schon eine kleine Überraschung. (pa)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.