Eissternchen überzeugen die Preisrichter
Prüfungen bestanden

Regensburg. (dö) Dass Eiskunstlauf eine sehr anspruchsvolle Sportart, das wissen die Mädels, die sich diesem Sport verschreiben. Von Jahr zu Jahr, von Saison zu Saison heißt es, neue Elemente zu lernen und vor allem einzuüben, um sie bei den Klassenprüfungen zu beherrschen. Dabei steigen die Anforderungen von einer Klasse zur anderen enorm. Das musste auch das Trio Lea Schwamberger, Shanya-Lynn Porsch und Andrea Pekarek aus der nördlichen Oberpfalz erfahren, das sich dem SC Regensburg angeschlossen hat, um dort fast unter Profibedingungen zu trainieren.

Lea Schwamberger, die schon etliche Jahre auf bayerischer Ebene erfolgreich mitmischt, hat erst eine langwierige Verletzungspause hinter sich, die sie 19 Monate vom Eis fernhielt. Nervös, aber glücklich, endlich wieder laufen zu dürfen, startete sie beim "Berliner Bär". Dabei ging es weniger um die Platzierung, vielmehr wieder um die Gewöhnung an das Wettkampfgeschehen. Bis sie allerdings an ihre früheren Leistungen anknüpfen kann, sind noch sehr viele Trainingsstunden nötig. Aber trotz der fehlenden Praxis hat sie eine Woche später in Oberstdorf die Kürklasse 2 bestanden. Das war eine echte Herausforderung, weil die neu geregelten Elemente etliche Doppelsprünge enthielten. Alleine das Vorziehen des Doppelaxels von der Kürklasse 1 in die 2 führte dazu, dass nur zwei Läuferinnen die Prüfung bestanden. Dazu gehörte Lea Schwamberger.

In Oberstdorf stellte sich die erst 8-jährige Shanya-Lynn Porsch aus Wildenreuth erstmals den kritischen Augen der Preisrichter. Sie meisterte die geforderten Schritte, Sprünge wie Flip, Toeloop und Rittberger sowie die beiden verschiedenen Pirouetten mit Bravour und bestand auf Anhieb die Kürklasse 8.

Dritte im Bund ist Andrea Pekarek aus Eschenbach, die beim Hessenpokal in Frankfurt in die Eislaufsaison startete. Mit sauberen Pirouetten und genau ausgeführten Schritten führte sie nach dem Kurzprogramm. Trotz einer ausdrucksstarken Kür verlor sie am zweiten Tag einige Punkte. Trotzdem reichte es im Teilnehmerfeld von zehn Läuferinnen zum dritten Platz.

Die nächsten Aufgaben haben es für die Eislaufmädchen in sich. Am Wochenende geben sie beim Eisemann-Pokal in Stuttgart ihr Bestes und eine Woche später geht es bei den bayerischen Meisterschaften in Oberstdorf um die Tickets zur "Deutschen".
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