Elan und Ideen kennzeichnen Gemeinschaft Sankt Georg
Junge Familien als "Leuchttürme"

Zum Stärke-Antrinken und als kleine Belohnung für die vielen Aktiven, die das Jahr über die Veranstaltungen besuchen, diente der Fastentrunk, den die Gemeinschaft Sankt Georg (GSG) wieder in ihrer Jahreshauptversammlung ausschenkte. "Solche Abende schweißen zusammen", wusste Vorsitzende Petra Danzer. Die Bilanz, die sie den 45 Mitgliedern vorlegte, sprach Bände und unterstrich die Bereitschaft der GSGler zum ehrenamtlichen Einsatz.

Deutlich wurde dabei: Die Ortsgruppe ist gemäß den Ideen des Pfadfinder-Gründers Robert Baden-Powell eine Gemeinschaft, "Dinge zu tun, die es wert sind, und diese jetzt zu tun. Diesem Leitgedanken folgten Taten", merkte Petra Danzer an und erinnerte unter anderem an besondere Höhepunkte. Zu diesen gehörten der Emmausgang am Ostermontag, ein Besuch des Geschichtsparks in Bärnau und eine dreitägige Berlin-Fahrt.

Schon immer haben junge Familien bei der GSG einen besonderen Stellenwert. "Sie sind die Leuchttürme des Vereins", erklärte die Vorsitzende. Dies unterstreicht auch die Gestaltung des Jahresprogrammes, das alljährlich das Johannisfeuer an der Pfadfinderhütte, Wandertage auf Diözesanebene, eine Fackelwanderung mit anschließender Waldweihnacht und die Nachtwanderung zum Jahresende enthält.

Fröhliches Feiern bei Veranstaltungen für Erwachsene ist ebenfalls fester Bestandteil. Petra Danzer blickte noch einmal auf die Vatertagsfeier zurück, verwies auf den traditionellen Weinabend mit dem Jahresmotto "Rheinland" und schwärmte vom Weiherfest bei Mitglied Günther Moller in Brüderes.

"Heilige" haben viel zu tun

Zu den Sondereinsätzen der GSG gehören die Hausbesuche zu Nikolaus. "Die sind seit Jahrzehnten fest im Veranstaltungskalender verankert", betonte Petra Danzer. Allerdings seien die "Bestellungen" rückläufig, bedauerte sie. Zwei "Heilige" mit Knecht Ruprecht als Begleiter hätten dennoch noch an zwei Abenden voll zu tun. Auch Weihnachtsmärkte und Vereinsfeiern gehörten zu den Einsatzgebieten. Eine Bildernachlese ergänzte die Ausführungen.

Stadtpfarrer Thomas Jeschner dankte den Mitgliedern für die große Unterstützung des kirchlichen Lebens in der Pfarrei. Dritter Bürgermeister Klaus Lehl bescheinigte der Gemeinschaft viel Ideenreichtum. Beeindruckend sei der jugendliche Elan: "Bei Euch ist Gesellschaft Trumpf." Für die gute Arbeit hatte Lehl auch eine "städtische Belohnung" mitgebracht.
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