Emanuil Petrov und Thimo Luff sorgen für 2:0-Auswärtssieg der Wernberger
Detag beendet Sorghofer Serie

Emanuil Petrov (vorne) jubelt. Er brachte den TSV Detag Wernberg durch eine Elfmetertor in Führung. Bild: Eger
SV Sorghof: Zinnbauer, Götzl, Bruckner (58. J. Regler), Zilbauer, Leinhäupl (58. Walzel), Weihermüller, M. Regler, Meyer, Steiner (78. Siegert), Hagerer, B. Ertl

TSV Detag Wernberg: Buchberger, Litke, Schmid, Thimo Luff, Christian Luff, Sklenar (90. Dütsch), Reis, Cihelka, Alexander Luff, Petrov, Patrick Luff (43. Maunz)

Tore: 0:1 (42./Handelfmeter) Emanuil Petrov, (45.+2) Thimo Luff - SR: Michael Bäumel (SV Breitenbrunn), Zuschauer: 130

Der SV Sorghof kann doch noch verlieren. Gegen den TSV Detag Wernberg setzte es für die "Indianer" nach zehn siegreichen Partien eine unglückliche 0:2-Heimniederlage.

Die Baierlein-Elf konnte in dieser heiß umkämpften Partie nur phasenweise ihre wahre Spielstärke zeigen. Hinzu kam, dass sich die Gastgeber vor allem im ersten Spielabschnitt eine ungewohnte Nachlässigkeiten in der Defensive erlaubten, was letztendlich den Ausschlag zugunsten des TSV gab. Detag präsentierte sich als kompakte und kampfstarke Truppe, die sich pudelwohl in ihrer Außenseiterrolle fühlte. Torgelegenheiten gab es zuhauf auf beiden Seiten. Sorghofs Keeper Johannes Zinnbauer verhinderte zweimal die Führung der Gäste, die Lukas Sklenar (3.) und Thimo Luff (18.) auf dem Fuß hatten. Die Hausherren erlaubten sich den Luxus, auch ihre guten Einschussmöglichkeiten durch Benedikt Ertl (14./ 24./36.) und Carsten Steiner (44.) zu versemmeln.

Als man gedanklich fast schon in der Kabine war, gab es zur Überraschung vieler einen Elfmeter für Detag. Der Unparteiische wollte hier ein strafstoßwürdiges Handspiel von Max Bruckner gesehen haben. Emanuel Petrov verwandelte sicher zum 0:1 (42.). Der TSV nutzte die Irritation in der Heimabwehr und setzte durch Thimo Luff in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch eins drauf: mit 2:0 führte plötzlich Wernberg.

Der SV Sorghof setzte nach dem Seitenwechsel auf volle Offensive. Doch alle Bemühungen sollten am Ende nicht fruchten, da der Ball an diesem Tag trotz einiger Hochkaräter einfach nicht über die Torlinie wollte. Zweimal rettete bei Kopfbällen von Thomas Götzl (75.) und Johannes Regler (78.) das Aluminium für die Gäste. Den Rest hielt TSV-Keeper Alexander Buchberger mit einigen Glanztaten, so bei zwei Chancen von Udo Hagerer (63./65.). Auf der Gegenseite konnte sich Zinnbauer bei zwei Konterchancen der Gäste durch Thimo Luff (61.) und Lucas Maunz (87.) auszeichnen.

Wernberg kämpfte aufopferungsvoll und verteidigte mit allen Mitteln. Mit nur vier Gelben Karten für den TSV ließ der Referee in einigen strittigen Szenen viel Milde walten und zog sich damit den Unmut der Heimzuschauer zu.
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