Ende auf dem Scheiterhaufen

Jan Hus, 1371 im südböhmischen Husinec geboren, war ein christlicher Theologe, Prediger und Reformator. Schonungslos kritisierte er den weltlichen Besitz der Kirche, die Habsucht und das Lasterleben der Kleriker.

"Die Bibel war für ihn die einzige Autorität in Glaubensfragen", so Kirchenhistoriker Dr. Adolf Rank. Vom Konzil in Konstanz erhoffte er sich, nachdem er mit dem Kirchenbann belegt und aus Prag verwiesen worden war, seine Lehre verteidigen zu können, zumal ihm König Sigismund freies Geleit zugesichert hatte. Da Hus aber nicht widerrufen wollte, wurde er am 6. Juli 1415 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Seine Asche wurde in den Rhein gestreut. (san)
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