Endlich Angstgegner schlagen

Thomas Wildenauer (rechts) beim Torschuss: Der SpVgg-SV-Kapitän hat zuletzt ganz starke Leistungen gezeigt. Im Heimspiel gegen den SC Eltersdorf wollen er und seine Mitspieler ihre Siegesserie fortsetzen. Bild: af

Die SpVgg SV Weiden ist im Aufwind. Der 1:0-Erfolg beim SV Erlenbach am vergangenen Samstag war bereits der vierte Dreier in Serie. Nun soll am Freitag im letzten Heimspiel der Hinrunde in der Bayernliga Nord ein Sieg her, um sich weiter im oberen Bereich der Tabelle zu etablieren.

Weiden. (ssl) Für Trainer Tomas Galasek ist die Partie gegen den SC Eltersdorf (Anstoß: 19 Uhr) entscheidend, ob man nach ganz oben schauen kann: "Wenn wir gewinnen, dürfen wir nochmal ganz nach oben blicken, ansonsten bleiben wir wohl im Mittelfeld. Wir wollen die Euphorie so lange es geht mitnehmen."

SpVgg SV stark genug

Mit dem SC Eltersdorf gastiert allerdings kein Weidener Lieblingsgegner im Sparda-Bank-Stadion. "Ich weiß selbst nicht genau, warum es gegen Eltersdorf nie gereicht hat. Wir waren in diesen Spielen immer schlecht", erinnert sich Kapitän Thomas Wildenauer an die letzten Auftritte gegen das Team aus dem Erlanger Stadtteil. In den vergangenen beiden Jahren gingen sämtliche vier Duelle an die Mittelfranken. Wildenauer ist dennoch optimistisch: "Der SC Eltersdorf hat eine gute Mannschaft. Aber ich denke, dass wir gerade in der aktuellen Verfassung stark genug sind, um auch dieses Spiel zu gewinnen."

Die Mannschaft von Trainer Hendrik Baumgart, der seit dem Regionalliga-Abstieg 2013 Regie führt, hinkt aktuell den Erwartungen hinterher. Tabellenplatz 11 und 19 Punkte stehen auf dem Konto. Zu wenig, da man vor der Saison das Ziel ausgegeben hatte, vorne mitspielen zu wollen. Die Grün-Schwarzen haben vor allem auswärts wenig zustande gebracht. Sie konnten noch keinen einzigen Sieg in der Fremde verbuchen. Das Hauptaugenmerk muss den torgefährlichen Zwillingen Tobias (3 Saisontore) und Bastian Herzner (12) gelten.

Starke Defensive

Bei der SpVgg SV Weiden ist die Stimmung hervorragend, was auch der Kapitän bestätigt." Es läuft auf und neben dem Platz im Moment super. Wir verstehen uns gut und das merkt man auch im Spiel." Mit jetzt 24 Punkten konnte man die Lücke zur Tabellenspitze weiter verkleinern. Auch in Erlenbach war die starke Defensive der Sieggarant, die Abwehrleistung soll auch der Schlüssel für einen Heimerfolg gegen Eltersdorf sein. "Alle arbeiten nach hinten mit", spart Galasek nicht mit Lob für sein Team. Welche Perspektiven ein Sieg über den Angstgegner Eltersdorf eröffnen könnte, will nach dem schlechten Start zwar niemand konkret bewerten. Selbstbewusster ist man im Weidener Lager aber schon geworden. "Wir schauen von Spiel zu Spiel", meint Wildenauer. "Wenn wir dann noch bis zur Winterpause von Verletzungen verschont bleiben, ist in dieser Liga noch einiges drin."

Die personellen Voraussetzungen für einen Dreier heute Abend scheinen gegeben. Der Kader ist fast komplett. Maximilian Geber kehrt nach guten Leistungen in der zweiten Mannschaft zurück. Johannes Scherm befindet sich wieder im Lauftraining, ein Einsatz kommt aber zu früh. Bei Enis Saramati stellte sich die Knieverletzung nicht als schwerwiegend heraus. Ein Einsatz vor der Winterpause ist bei dem slowenischen Neuzugang durchaus möglich.
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