Endlich viel mehr Platz

Uniformjacken, Fahnen, Festkleider - über die Jahre sammelt sich bei einer Feuerwehr so einiges an. Die Kürmreuther haben jetzt dafür Platz geschaffen. Der Dachboden des Gemeindehauses wurde ausgebaut.

"Der Ausbau des Dachbodens des Gemeindehauses ist nun endgültig abgeschlossen", stellte Vorsitzender Daniel Kederer bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kürmreuth fest. Rund 5000 Euro kostete dieser, wobei die Feuerwehr ein Drittel der Summe trug. So können nun Uniformjacken, Fahne und Festkleider aufbewahrt werden.

Mit Defibrillator

Einen Defibrillator schaffte die Wehr an und ließ gleich fünf Feuerwehrkameraden zur Wartung vom ASB Velden ausbilden. Auch ein Schulungsabend für eine mögliche Reanimation wurde im Gemeindehaus angeboten. Das Ferienprogramm in Form einer Schnitzeljagd kam bei den Kindern sehr gut an. Für dieses Jahr ist ein Erste-Hilfe-Kurs geplant, ebenso ein Bockbierfest am Samstag, 21. März, im Gemeindehaus. Auch die Reparatur der Vereinsfahne steht heuer an. Sie wird mit knapp 1000 Euro zu Buche schlagen.

"Zum momentanen Zeitpunkt hafte ich privat als Vorsitzender, wenn bei der Feuerwehr etwas passiert", stellte Daniel Kederer voller Unbehagen fest. Daher habe er sich mit seinen Vorstandskollegen darauf geeinigt, dass die Feuerwehr ein eingetragener Verein werden soll. Dazu wird er zu einer Gründungsversammlung einladen und eine neue Satzung vorstellen. Der Vorsitzende verwies auf die Homepage der Gemeinde, wo alle Termine aufgelistet sind.

Einblick ins Windrad

Bei der Dienstversammlung berichtete Kommandant Thomas Kogelbauer über die Aktivitäten wie Gemeindeübungen, Motorsägekurs und Brandschutzwoche. Ein besonderes Ereignis war die Einweisung an einem der beiden Windräder durch die Betreiberfirma "Wust-Wind und Sonne" und der Firma Voltgrün. Dadurch bekamen die Aktiven einen Einblick in das Innere eines Windrades. Auch wurde erklärt, wie man sich bei einem Brand oder bei einer Menschenrettung an einem Windrad verhält. "Dies stellt für uns ein völlig neues Aufgabengebiet dar", sagte Kogelbauer. Fünf Einsätze hatte die Wehr vergangenes Jahr zu bewältigen, darunter zwei Verkehrsabsicherungen, zwei Verkehrsregelungen und eine Brandwache. Insgesamt sind 28 Kameraden in der Wehr aktiv.

Kreisbrandinspektor Peter Deiml kündigte an, dass die Digitalfunk-Antenne endlich von der Breitensteinkapelle entfernt werden kann und nun auf dem Ossingerturm installiert wird. Bürgermeister Hans Koch lobte die Eigeninitiative der Dörfer Kürmreuth und Hannesreuth, die beide einen Defibrillator angeschafft sowie den Ausbau des Gemeindehausdachbodens organisiert haben.
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