Endlich wieder ein Sieg

Hannes Küfner (Zweiter von links) nimmt die Gratulationen zu seinem 1:1-Ausgleichstreffer entgegen. Der TSV Kirchenlaibach entschied das Derby in der Landesliga Nordost gegen den ASV Pegnitz mit 3:1 für sich. Bild: Schwarzmeier

Im Derby fuhr der TSV Kirchenlaibach endlich wieder einen Sieg ein. Die Kaufmann-Truppe bezwang den ASV Pegnitz mit 3:1 (1:1) und sah zunächst wie der kommende Sieger aus.

Nach nervösem Beginn entwickelte sich ein phasenweise zerfahrenes Spiel. Man sah, dass sich das Team von Trainer Kaufmann viel vorgenommen hatte. Jeder Zweikampf wurde angenommen, einer kämpfte für den anderen. Die erste Torchance hatten die Gäste: Eine Flanke von Wittmann konnte Hörath durch Kopfballabwehr entschärfen. Dann schien es so zu laufen wie in den Spielen vorher. Einen Abstimmungsfehler zwischen Knappe und Torwart Obwandner nach einem Pass von Wittmann nutzte Kretschmer zur Pegnitzer Führung. Beinahe hätte Stiefler vier Minuten später die Führung ausgebaut, aber Obwandner rettete in höchster Not.

Im Gegenzug fiel der psychologisch wichtige Ausgleich. Nach einem Einwurf von Sendelbeck kam der Ball zu dem mit dem Rücken zum Tor stehenden Küfner. Der drehte sich um seine eigene Achse und zirkelte die Kugel aus spitzem Winkel ins kurze Eck. Kirchenlaibach wollte mehr. Gegen die zweikampfstarken Gäste lief man jedoch lange vergeblich an. Deren schnelles Umschaltspiel gefiel dem TSV gar nicht. Die Attacken der Pegnitzer wurden in der Regel geordneter vorgetragen, aber die deutlich verbesserte Abwehr mit Grüner, Knappe, Olpen und Hörath ließ nichts mehr Zählbares zu. In der 65. Minute hatte sie allerdings Glück, als nach einer Flanke in den Strafraum der alleingelassene Steger den Ball frei stehend ins Aus köpfte.

Der Führungstreffer wenig später war eine echte Gemeinschaftsproduktion. Nach einer von Sendelbeck getretenen Ecke spielte Olpen den Ball zum aufgerückten Grüner, der ihn aus kurzer Distanz irgendwie zwischen Torwart und Pfosten über die Linie bugsierte. Pegnitz versuchte nun durch die Hereinnahme von Abraham-Lothes das Blatt noch einmal zu wenden, Zeit genug war ja noch. Aber der TSV kämpfte, als ginge es ums Leben. Unerschrocken gingen die Spieler in die Zweikämpfe, blieben giftig. Kirchenlaibach stand nun tief, wurde zeitweilig hinten reingedrängt, doch mit Glück und nach vorne gedroschenen Bällen wehrte man sich. Aus Kontern ergaben sich sogar noch eigene Chancen zur Resultatsverbesserung. Sendelbeck war es vorbehalten, den Endstand herzustellen. Hader erwischte den Ball im Mittelfeld, trieb ihn nach vorne, umspielte den herauslaufenden Torwart Krause und flankte von der Grundlinie in die Mitte, wo der TSV-Spielführer keine Mühe mehr hatte einzuköpfen.

Vielleicht hätte Pegnitz ein Unentschieden verdient gehabt, aber insgesamt geht der Sieg in Ordnung.
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