Endlich wieder ein Sieg

Endlich wieder Jubel beim SV Poppenreuth! Nach elf sieglosen Spielen in Folge bezwang der Landesliga-Neuling am Sonntag den Baiersdorfer SV mit 3:1. Bild: Gebert

Der SV Poppenreuth kann doch noch gewinnen. Nach elf Spielen ohne Sieg bezwang das Schlusslicht der Landesliga Nordost den Baiersdorfer SV mit 3:1.

Poppenreuth. (rez) Endlich wieder drei Punkte! Zunächst sah es aber so aus, als würde es wie gehabt weitergehen. Eine Vielzahl guter Möglichkeiten wurde zunächst ausgelassen. Nickl verzog knapp, Benda scheiterte alleine vor Torwart Harrer und auch den Nachschuss von Komberec parierte der Gästekeeper. Besser machte es Benda in der 16. Minute, als er wieder vor dem Torhüter auftauchte. Diesmal war er mit einem Lupfer erfolgreich und erzielte das 1:0.

Bis dahin waren die Gäste trotz der kräftigen Windunterstützung nur einmal gefährlich vor das heimische Tor gekommen, aber der etwas weit vor dem Tor postierte Martinec konnte den Heber von Noppenberger im letzten Moment über die Latte lenken. In der 20. Minute fiel der glückliche Ausgleich für die Gäste. Janda klärte eine Hereingabe mit der Brust. Der ansonsten sehr gut leitende Schiedsrichter sah ein Handspiel und entschied auf Elfmeter, den Günther sicher verwandelte.

Aber die Antwort der Heimelf kam postwendend. Komberec spritzte in ein Abspiel der Gästehintermannschaft, umspielte Torwart Harrer und schoss ein. Danach hatten die Gäste zwar mehr vom Spiel, aber sie verstanden es nicht, den böigen Wind zu nutzen. Viele Abspiele landeten im Aus, Schüsse aus der zweiten Reihe gab es fast überhaupt nicht. Poppenreuth brachte die Führung mit guter Abwehrarbeit in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel hätte Poppenreuth frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen können, aber Komberec und Nickl verfehlten knapp das Tor. Die Gäste rannten danach an, zwingende Chancen blieben aber aus. Dies war ein Verdienst der am Sonntag sehr gut stehenden SVP-Hintermannschaft, allen voran Krupicka, D. Martinec und Hamann. Die Angriffsbemühungen der Baiersdorfer wurden immer wieder durch gut vorgetragene Konter unterbrochen. Den Hausherren fehlte aber die Ruhe, Nickl und Veleman jagten das Leder aus wenigen Metern über den Kasten. Nach 76 Minuten wurden die Gastgeber. Komberec hatte sich wieder einmal durchgesetzt, scheiterte aber zunächst an Harrer, doch den Abpraller verwandelte Nickl sicher. Danach wurde die Partie etwas hektisch, aber der Schiedsrichter schickte die beiden größten Hitzköpfe zum Duschen und brachte die Partie sicher über die Zeit.

Neben den bereits gelobten Abwehrspielern verdienten sich Benda und Komberec gute Noten. Sie rissen immer wieder Lücken in die gegnerische Abwehr. Bei Baiersdorf drehte sich alles um Günther. Er wurde aber von Plechaty aus dem Spiel genommen und versuchte es deshalb mit langen Bällen, was aber durch den böigen Wind meist zum Scheitern verurteilt war.
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