Energiesparprogramm für neue Elektrogeräte

Die Nahwärme für Waldeck werde weiter verfolgt, berichtete Bürgermeister Werner Nickl. In Atzmannsberg sorge die Biogasanlage für billige Energie für die nächsten 15 Jahre. Das von der Stadt aufgelegte Energiesparprogramm laufe noch bis 31. Mai 2016. Es sollte bei der Anschaffung von elektrischen Geräten genutzt werden. Anträge und Beratung gebe es in der Stadtverwaltung.

Zu den Feuerwehren sagte er, dass laufend nach Bedarf neue Schutzanzüge angeschafft werden. Die Einrichtung der SMS-Alarmierung werde ebenso unterstützt wie die Umsetzung des Digitalfunks. Der Kindergarten St. Anna habe ausreichend Mädchen und Buben und sei voll die Vorschulkinderbetreuung der Stadt eingebunden. In Waldeck ist seiner Ansicht nach ausreichend Bauland vorhanden. Über 30 Parzellen stünden zur Verfügung, jedoch fehle zumeist die Bereitschaft zum Verkauf.

Bei den Investitionen für 2015 nannte der Rathauschef den Abschluss des Projekts Ägidius-Kapelle auf dem Schlossberg. Damit sei die Burgruine als Vorzeigeobjekt noch attraktiver geworden. Die vielen Besucher bezeugten dies. An herausragenden Ereignissen nannte der Bürgermeister das Glockenschaugießen und die Glockenweihe der Ägidiuskapelle. Auch sei nicht alltäglich, dass der Nuntius des Vatikans für Deutschland in Waldeck und Köglitz Station macht. Weiter erinnerte Nickl an den 60. Geburtstag und das silberne Priesterjubiläum von Pfarrer Heribert Stretz. Lob gab es für die sehr aktiven Vereine, die das öffentliche Leben mit ihren Aktionen bereichern.

Zu den Maßnahmen im nächsten Jahr zählte der Redner die Erneuerung der Wasserversorgungsanlage in Schönreuth. Bei Wegebaumaßnahmen werde auch Kemnath-Ost entsprechend berücksichtigt. Der Ausbau des Breitbandnetzes werde bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Mit dem Amt für Ländliche Entwicklung werde die Sanierung der Keller am Schlossberg fortgesetzt.

Vor seinem Bericht hatte Nickl zum Gedenken an die verstorbenen Bürger aufgerufen. Stellvertretend nannte er Werner Weiß und den bei dem Zugunglück bei Freihung ums Leben gekommenen 35-jährigen Köglitzer Hans Heindl. (hl)
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