Engagement für soziale Gerechtigkeit
Hintergrund

Hütten. (myd) Bürgermeister Edgar Knobloch überbrachte der KAB Hütten im Namen der Stadt die Glückwünsche zum 50. Gründungsjubiläum. Er erinnerte an die Zielsetzung des damaligen "Katholischen Arbeitervereins", aus dem die KAB hervorging.

"In diesen 50 Jahren hat sich einiges im Verhältnis von Rechten und Pflichten der Arbeitnehmer getan", betonte Knobloch. Die KAB habe in dieser Zeit Brücken zwischen Kirche, Gesellschaft und Wirtschaft gebaut und ein Netzwerk geschaffen zur Selbsthilfe der Arbeitnehmer. Ohne die KAB gäbe es wohl keine Arbeitslosen-, Renten- und Krankenversicherung. Arbeitsgerichtsbarkeit, Rentenrecht, Pflegeversicherung und Anerkennung von Erziehungszeiten seien weitere Errungenschaften.

"Der Einsatz für soziale Gerechtigkeit in der Arbeitswelt ist durchaus von Nöten", stellte Knobloch fest. "Die soziale Marktwirtschaft funktioniert nur, so lange eine gesunde Mittelschicht vorherrscht. Manchmal droht dies aus dem Gleichgewicht zu geraten, deshalb hat die Arbeit der KAB nichts an Aktualität verloren."

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass es immer Gerechtigkeitslücken geben werde und der Einfluss der KAB nur so lange stark bleibe, so lange die Basis, die Ortsverbände stark seien. Zur Unterstützung der Arbeit überreichte er einen Spende der Stadt Grafenwöhr.
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