Engagement verdient "Respekt"

Langjähriger Mitglieder erhielten für ihre Treue Urkunden überreicht. Bilder: heg (2)

Die Fischbacher Feuerwehr steht gut da, hat einen guten Ausbildungsstand und trägt maßgeblich zum Zusammenhalt des Ortes Fischbach bei - Bürgermeister Karl Bley hatte bei der Generalversammlung viele lobende Worte mitgebracht.

Vorsitzender Georg Heinl informierte über den Mitgliederstand (380) und die Neuaufnahmen (6). Er berichtete über die vielen Aktivitäten, an denen die Feuerwehr teilnahm. Volkstrauertag, Weihnachtsmarkt, Winterwanderung, Faschingszug, 150 Jahre Schützengesellschaft Nittenau, 225 Jahre Blasmusiktradition in Nittenau und 150 Jahre Feuerwehr Schwandorf unter anderem. Die Teilnahme am Requiem des verstorbenen Paters Stanislaw Warszewski hob der Vorsitzende besonders hervor.

Stolz auf Wärmebildkamera

Auch für den Kommandanten Waldemar Kojda gab es einiges zu tun. 29 Mal musste die Fischbacher Wehr ausrücken: zwölf technische Hilfeleistungen, zehn Sicherheitswachten, vier Feuerlöscheinsätze und Fehlalarmierungen waren darunter. Insgesamt waren 249 Aktive im Schnitt 2 Stunden im Einsatz. Derzeit würden 32 Feuerwehrfrauen und -männer aktiven Dienst leisten, darunter 13 Maschinisten und 9 Atemschutzträger. Seit Anfang Oktober habe man den Digitalfunk an Bord des Feuerwehrautos. Stolz sei man auf die Anschaffung der Wärmebildkamera, die schon fünf Tage nach Erhalt für den Ernstfall gebraucht wurde.

Verschiedene Leistungsabzeichen erwarben zehn Kameraden beider Löschgruppen: Martin Fenk (Stufe 1 Bronze), Markus Schuster (Stufe 1 Bronze), Doris Dirnhofer (Stufe 1 Bronze) Christoph Bockes (Stufe 1 Bronze), Matthias Gietl (Stufe 2 Silber), Johann Ott (Stufe 3 Gold), Manuel Rester (Stufe 4 Gold-Blau), Manuel Huf (Stufe 5 Gold-Grün), Stefan Rester (Stufe 5 Gold-Grün) und Waldemar Kojda (Stufe 6 Gold-Rot).

Jugend sehr aktiv

Bei der Einwinterung des Hydrantennetzes, informierte der Kommandant, musste festgestellt werden, dass einige sich in schlechten Zustand befänden und nun der Stadt gemeldet würden. Außerdem verkündete Koida personelle Änderungen: Nicht mehr zur Verfügung stehe der Jugendwart Johann Ott. Benjamin Wier stehe nicht mehr als Atemschutzbeauftragter und stellvertretender Gerätewart zur Verfügung. Als Ersatz sei geplant: Bis Mai kommenden Jahres wird Manuel Rester Geräte- und Atemschutzwart unterstützt von Tobias Ziegler und Fabian Windl. Ab Juni gibt's dann Verstärkung durch Manuel Huf, wobei dann Manuel Rester und Fabian Windl zu Gerätewarten aufrücken sowie Manuel Huf und Tobias Ziegler Atemschutzbeauftragte werden.

Jugendwart Matthias Gietl hat sieben Jugendliche in seiner Gruppe, die 35 Übungen abhielten und auch sonst sehr aktiv waren. Den Wissenstest bestanden in Bruck Martin Fenk, Natalie Fendl, Christoph Bockes, Sebastian Gleisl und Markus Schuster. Die Bayerische Jugendspange legte Martin Fenk mit Bravour ab, die Jugendflamme Stufe 3 Sebastian Gleisl und Christoph Bockes, sowie die Jugendflamme Stufe 1 Tobias Micksch.

Bürgermeister Karl Bley sagte, dass der Dienst am Nächsten besonderen Respekt verdiene, da sie sich Tag und Nacht zur Verfügung stellten und zusätzlich ihre Freizeit in Ausbildung und Fortbildung investierten. "Ohne sie wäre es schlecht bestellt in unserer Gesellschaft", sagte Bley.
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