Enge Verbindung zwischen Stadt und Landsmannschaft
Die Wurzeln bleiben

Nabburg. Wie eng die Verbindung zwischen der Stadt Nabburg und der Landsmannschaft ist, zeigte sich bei der vorweihnachtlichen Feier im Kolpinghaus München. Viele Nabburger - überwiegend Mitglieder des Bürgervereins - hieß Vorsitzender Sebastian Lobinger willkommen. Sein besonderer Gruß galt Karl Beer, dem Vorsitzenden des Nabburger Bürgervereins. Ihm und auch Bürgermeister Armin Schärtl dankte er für das gute und harmonische Verhältnis zwischen den beiden Vereinen.

Karl Beer freute sich, dass die Fahrt zur Landsmannschaft so gut ankommt. Die Plätze im Bus seien in kürzester Zeit vergeben gewesen. Er erwähnte auch, dass beide Vereine heuer am Nordgautag in Cham teilnahmen, der leider ziemlich verregnet war. Im kommenden Jahr werde man sich bestimmt wieder in Nabburg beim 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr sehen.

Beer gab als Mitglied das Stadtrats auch einen Überblick über die aktuelle Situation in Nabburg. In Sachen Bahnübergang sei die Situation unverändert. Gegen das Planfeststellungsverfahren seien 134 Einwände erhoben worden; Probleme gebe es speziell im Falle der Baywa Niederlassung Nabburg. Nach den Ausführungen von Stadtrat Karl Beer hat die Stadt mittlerweile ein Grundstück im Industriegebiet erworben und der Firma für eine Umsiedlung angeboten; eine Antwort steht noch aus. Im Falle des früheren Hotels Post habe die Stadt ein Kaufangebot unterbreitet; man hoffe bald zum Abschluss zu kommen.

Sanierungsbedarf besteht nach den Worten von Stadtrat Beer beim Obertor und beim Steg über den Burggraben. Ferner berichtete Beer, dass in der Nähe der Pension Ruhland 16 neue Bauplätze ausgewiesen worden seien; für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben stünden zur Zeit keine ausreichenden Flächen zur Verfügung. Beer, der auch Betreuer der Nabburger Störche ist, erzählte, dass es den Adebars heuer offensichtlich so gut in Nabburg gefällt, dass sie bisher noch immer nicht zur Reise in den Süden aufgebrochen sind.

Auch der Nikolaus wusste einiges über die Aktivitäten der Landsmannschaft zu berichten. Amüsiert erinnter er daran, dass sie beim Besuch des Mittelalterlichen Marktes als Sudetendeutsche Landsmannschaft bezeichnet worden sei. Die Mitglieder der Landsmannschaft greifen in ihren Versammlungen auch immer wieder Themen auf, die mit der Geschichte Nabburgs zu tun haben.
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