Engmann hält den Sieg fest

Die Blue Devils bezwangen am Sonntag den EV Füssen mit 2:1 und gingen damit in Best-of-five-Serie der zweiten Play-down-Runde mit 2:0-Siegen in Führung. Goalie Oliver Engmann (rechts) bot wie schon am Freitag beim 3:1-Erfolg im Allgäu eine starke Leistung. Mit im Bild (von links) der Füssener Florian Simon sowie die Weidener Daniel Willaschek und Marius Pöpel. Bild: Gebert

Matchball für die Blue Devils in der zweiten Play-down-Runde: Mit 2:1 feierten die Weidener am Sonntag in der Best-of-five-Serie gegen den EV Füssen den zweiten Sieg. Am Dienstag, 24. März, können die Devils im dritten Spiel für die Entscheidung sorgen. Einer bekam am Sonntag vom Trainer ein Sonderlob.

Weiden. (gb) Es war nichts für Eishockey-Feinschmecker, doch am Ende zählte für die Blue Devils nur der Sieg. Mit dem 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)-Erfolg gegen den EV Füssen gingen die Weidener in der Best-of-five-Serie mit 2:0 in Führung. "Wie schon am Freitag war es ein ganz schweres Spiel. Die Mannschaft hat es gut gemacht und verdient gewonnen", freute sich Devils-Coach Josef Hefner, der ein Sonderlob für Goalie Oliver Engmann parat hatte. "Am Freitag war er super und heute war er unser bester Mann auf dem Eis. Füssen ist offensiv gefährlich, doch Olli hat uns im Spiel gehalten. Man kann heute sagen: Der Sieg geht auf ihn!"

Hefner äußerte sich auch zur tschechischen Sturmreihe mit Franzisek Mrazek, Ales Jirik und Jiri Kuchler, die er am Freitag etwas druckvoller gesehen hatte. Füssen sei besser auf das Trio eingestellt gewesen. "Dennoch waren sie an beiden Toren beteiligt", zeigte sich der Coach dann doch zufrieden. Mrazek erzielte in der 34. Minute den Siegtreffer.

Im ausgeglichenen ersten Drittel gab es im Duell zwischen dem Tabellenletzten und -vorletzten der Oberliga-Hauptrunde kaum Höhepunkte. Torszenen waren Mangelware, die Blue Devils konnten drei Überzahlspiele nicht nutzen. Nach Wiederbeginn waren es zunächst die Füssener, die sich etwas besser ins Szene setzten, richtige Gefahr beschworen sie aber nicht herauf. In der 26. Minute zog Philipp Gejerhos an der blauen Linie ab und die Scheibe schlug zum 1:0 im Kasten der Allgäuer ein. Die Freude über die Führung währte aber nicht lange, denn der kanadische Torjäger Joshua Burnell nutzte einen Fehler der Weidener eiskalt zum 1:1 (29.).

Das Spiel war jetzt wesentlich lebhafter. Zur Unterhaltung der 1200 Zuschauer trug auch ein Faustkampf zwischen Ludwig Synowiec (Weiden) und Pavel Mojtek (Füssen) bei. Referee Felix Winnekens schickte beide Streithähne mit einer Fünfminuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig in die Kabine (34.). Beide Akteure sind damit im dritten Match am Dienstag gesperrt.

41 Sekunden nach dieser Aktion gingen die Weidener erneut in Führung. Nach schöner Vorarbeit von Ralf Herbst traf Frantisek Mrazek zum 2:1 (34.). Kurz vor Drittelende hatten die Devils eine Powerplay-Chance: Statt 3:1 wäre es aber fast 2:2 gestanden, doch Burnell traf nach einem Break nur den Pfosten. Im Schlussabschnitt bemühten sich die Gäste um den Ausgleich, doch die kämpferisch starken Weidener standen in der Defensive gut. Den Rest erledigte Keeper Oliver Engmann.

Am Dienstag Match drei

Am Dienstag, 24. März, um 19.30 Uhr wird am Füssener Kobelhang das dritte Match der Best-of-five-Serie ausgetragen. Dabei können die Blue Devils schon für die Entscheidung sorgen. "Wir werden alles dafür geben, um nicht noch einmal spielen zu müssen", verspricht Josef Hefner.
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