Enormer Ansporn für Heimsiege

Die erste Auswärtsniederlage kostete dem SV Etzenricht (2./33) die alleinige Tabellenführung in der Landesliga Mitte. Gegen Verfolger ASV Cham (6./27) will die Mannschaft in die Erfolgsspur zurück.

Weiden. (kap) Schon in der letzten Saison erwies sich Waldkirchen für den SV Etzenricht als ein heißes Pflaster. Damals gingen die Oberpfälzer 0:5, vor Wochenfrist mit 0:3 unter. Nur gut, dass die DJK Ammerthal (1./33) im Landkreisderby bei der DJK Gebenbach nicht über ein 2:2 hinauskam. Lediglich wegen des besseren Torverhältnisses führt der Bayernliga-Absteiger die Tabelle an. Diese muss er ausgerechnet gegen den TSV Waldkirchen verteidigen und sollte eindringlich gewarnt sein. Die Niederbayern sind nämlich auf den Gechmack gekommen und wollen die nächste Spitzenmannschaft aufs Kreuz legen. Diesem Vorhaben steht aber eine imponierende Heimbilanz gegenüber.

Laut Michael Rösch, Trainer des SV Etzenricht, besitze seine Mannschaft den Charakter, umgehend in die Erfolgsspur zurück zukehren. Das wäre enorm wichtig, denn es gastiert mit dem ASV Cham (6./27) ein gefährlicher Verfolger. In der letzten Saison musste sich die Heimelf kräftig strecken, ehe es zu einem 2:0-Sieg reichte. Nach zwei sieglosen Begegnungen riss für die Gäste den Kontakt zur Spitze ab.

Mit einem energischen Zwischenspurt von fünf Siegen und zwei Remis katapultierte sich der SC Ettmannsdorf (7./25) vom Tabellenkeller in die Verfolgergruppe. Auf seinem Vormarsch will sich der Sportclub auch vom 1. FC Bad Kötzting (4./27) nicht aufhalten lassen. Allein die Möglichkeit, den Gast in der Tabelle zu überholen, steigert den Siegeswillen.Aber auch der Bayernliga-Absteiger befindet sich in einer blendenden Verfassung, was vier Siege in Folge unterstreichen.

Die erste von vier richtungsweisenden Partien gewann der SV Mitterteich (15./15) mit 1:0 gegen den Mitkonkurrenten TV Schierling (16./12) und hielt somit Anschluss zu den gesicherten Rängen. Nun geht die Reise zum Tabellenletzten FC Tegernheim (18./6), dessen Ziel es war, vorne mitzuspielen. Seit Spielertrainer Florian Schrepel den Verein nach dem dritten Spieltag überraschend verließ, kommen die Hausherren überhaupt nicht mehr auf die Beine. Davon und der noch sieglosen Heimbilanz (zwei Remis, fünf Niederlagen) sollten sich die Stiftländer nicht täuschen lassen. Sie haben selber genug Sorgen und warten weiterhin auf den ersten Auswärtssieg.

Wichtige Zähler werden auch in der Partie zwischen dem TV Schierling (16./12) und Aufsteiger DJK Gebenbach (13.(18) vergeben. Die Gäste verloren erst ein Spiel in der Fremde, teilten sich aber schon vier Mal die Zähler. Mit dem zweiten Auswärtssieg könnten sie einen großen Schritt in Richtung Mittelfeld machen.
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