"Ente bleibt draußen"

Für viele ist Fasching der Höhepunkt des Jahres. Andere sehnen sich nur noch nach dem Aschermittwoch, weil dann die Narren in der Nacht davor wieder ihren Rückzug antreten.

Für manch andere könnte die Faschingszeit das ganze Jahr dauern. In die Welt der Maschkerer und Narren tauchten nun auch wieder die Dorfbewohner bei der Veranstaltung von Katholischer Landjugend (KLJB), Katholischem Frauenbund und Feuerwehr im Pfarrsaal ein. Die einen mit Sinn für Humor bis zur Unkenntlichkeit verkleidet, andere einfach seriös.

Heiß ging es in jedem Fall her und so manchem Tänzer rann der Schweiß von der Stirn, denn "D'Hogga" Josef Zimmermann und Walter Heinrich sorgten von Beginn an für ausgelassene Stimmung. Frauenbundvorsitzende Heidi Janker hieß die vielen Gäste wieder in Reimform willkommen. Unter den Besuchern war auch die hohe Geistlichkeit mit Dekan Alexander Hösl und Kaplan Sebastian Scherr auszumachen, die sich in den wilden Trubel gestürzt hatten.

Viel zu lachen gab es beim KLJB-Sketch "Spuren im Schnee" mit "Bürgermeister" Thomas Herrmann und dem Dienstboten Sepp, in dessen Rolle Daniel Faltenbacher geschlüpft war. Eine streng riechende Pinkelspur überführte jedoch den Verursacher schnell und unbürokratisch.

"Eva und Waldemar im Theater" führten Waltraud Kick und Marion Kick auf. Der strenge Geruch ihres Ehemanns beunruhigte die Ehefrau und ihre bohrenden Nachfragen wurden immer drängender. Kein Wunder, hatte doch der Ehemann seine stinkenden Socken in der Jackettasche dabei.

Eine unerwartete Begegnung in der Badewanne erlebten die Feuerwehrkommandanten Stefan Meyer und Benjamin Janker, die sich in der Hotelbadewanne trafen, frei nach Loriot. Zwischen den beiden Männern entbrannte sich ein Streit um die Badegewohnheiten und die Bade-Ente: "In meiner Wanne pflege ich das Wasser selbst einzulassen" und "Die Ente bleibt draußen". Ein Wort gab das andere, bis beide merkten, dass sie sich in der Hotelzimmernummer geirrt hatten und sie beide in der falschen Wanne saßen. Die Lacher hatte sie natürlich auf ihrer Seite.

Zusammen kümmerten sich die Veranstalter um die kulinarische Versorgung der Gäste. Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt und gefeiert. "Schön war's", waren sich alle Besucher einig.
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