Entscheidung für SpVgg Wiesau

Meister und Landesliga-Aufsteiger SV Poppenreuth kann die Saison locker ausklingen lassen. Für die SpVgg Wiesau ist dagegen beim Saisonfinale der Bezirksliga Oberfranken Ost noch alles möglich: Klassenerhalt, Relegation und Abstieg.

Tirschenreuth. (gb) An der Spitze der Bezirksliga Oberfranken Ost ist alles geklärt. Beim SV Poppenreuth (1./69 Punkte) knallten am vergangenen Sonntag die Sektkorken. Mit dem 6:1-Sieg gegen den VfB Kulmbach machte der Neuling nicht nur sein Meisterstück, sondern auch den Durchmarsch von der Kreisliga in die Landesliga perfekt. Das abschließende Spiel beim ATS Kulmbach (4./55) hat nur noch statistischen Wert. Auch das Rennen um Platz zwei ist entschieden: Der FSV Bayreuth (2./63) geht in die Aufstiegsrelegation.

Spannung pur herrscht im Kampf um den Klassenerhalt. Von den vier Direktabsteigern stehen mit dem TSV Bindlach (18./19), dem ATSV Münchberg-Schlegel (17./29) und dem FC Steinbach-Dürrenwaid (16./34) drei bereits fest. Davor schweben sechs Vereine zwischen Hoffen und Bangen: zwei retten sich, drei müssen in die Relegation und einer steigt noch direkt ab.

Mittendrin ist die SpVgg Wiesau (12./43), für die von der Rettung über die Relegation bis hin zum direkten Abstieg noch alles möglich ist. Die Mannschaft von Trainer Markus Pappenberger hat aber am Pfingstsamstag in einem echten Endspiel beim Tabellenzweiten FSV Bayreuth alles selbst in der Hand. Ein Dreier wäre der sichere Klassenerhalt, denn damit würden die Wiesauer den FC Rehau (10./45) oder den ZV Thierstein (11./44), die sich direkt gegenüberstehen, überholen. Ein Unentschieden oder eine Niederlage würden die Relegation oder sogar den Abstieg bedeuten. Sollten nämlich der VfB Kulmbach (13./42), die SG Regnitzlosau (14./42) und der TSV Thiersheim (15./41) ihre Spiele gewinnen, würde die SpVgg Wiesau bis auf den 15. Platz zurückfallen.

Bei Punktgleichheit entscheidet bekanntlich der direkte Vergleich. Hier haben die Wiesauer gegenüber dem FC Rehau (0:3, 6:0) und dem VfB Kulmbach (5:2, 2:2) die besseren Karten, gegen den TV Thierstein (1:1, 1:3), die SG Regnitzlosau (3:2, 1:3) und den TSV Thiersheim (0:2, 1:0) sind sie im Nachteil.

34. Spieltag

Samstag, 23. Mai, 14 Uhr: ATS Kulmbach - SV Poppenreuth (Hinspiel 1:2), FC Steinbach-Dürrenwaid - TSV Mistelbach (0:7), FC Eintracht Münchberg - SG Regnitzlosau (4:1), SpVgg Oberkotzau - TSV Bindlach (4:2), ZV Thierstein - FC Rehau (1:3), SpVgg Bayreuth II - TSV Thiersheim (0:4), FSV Bayreuth - SpVgg Wiesau (3:2), ATSV Münchberg-Schlegel - TSV Neudrossenfeld II (0:1), VfB Kulmbach - 1. FC Trogen (0:5)
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