Enttäuschung über versprochenen Urlaub im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain - Grundstück ...
Forster gibt goldenes Ehrenzeichen zurück

Für Kopfschütteln sorgte zum Ende der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr eine Wortmeldung von Ehrenkommandant Werner Forster. Forster war im Dezember für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem goldenen Ehrenzeichen im Rahmen einer Staatsehrung ausgezeichnet worden.

Als Dank bekommen die Geehrten auch einen Gutschein über einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain. Bei seinem Anruf dort bekam Forster aber nur drei mögliche Termine zur Auswahl erfuhr er, dass Empfänger dieser Gutscheine aus dem Ehrungsprogramm keine freie Terminwahl hätten. Obwohl keiner der Termine passte, habe man ihm keine andere Lösung angeboten.

Forster kritisierte, dass das Ehrenamt zwar immer hochgelobt werde, aber letztlich doch nichts zähle. Aus diesem Grund gab Forster seine Auszeichnung zurück, um ein Zeichen zu setzen, dass diese Vorgehensweise so nicht in Ordnung ist.

Auch von Kreisbrandrat Richard Meier fühlte er sich im Stich gelassen, da er seit fünf Wochen auf einen versprochenen Rückruf wartet. "So geht man einfach nicht unter Kameraden um" ärgerte er sich.

In der Versammlung hatte Vorsitzender Christoph Hösl zuvor von einem ruhigen Jahr gesprochen. Die Zahl der Mitglieder stieg auf 311.

Kassenwart Bernhard Irlbacher berichtete von einem kleinen Minus in der Kasse. Grund waren etliche Anschaffungen sowie das schlechte Ergebnis beim Starkbierfest. Bei der Neuauflage am 20. März soll die Musik bis zur Starkbierrede von Bruder Bernabas so spielen, dass sich die Besucher auch unterhalten können.

Kommandant Daniel Müller sprach von 51 Einsätzen. 36 davon waren technische Hilfeleistungen wie Verkehrsunfälle, Baumbeseitigungen und vollgelaufene Keller. Sieben Brandeinsätze, eine Sicherheitswache, 3 Fehlalarme und 4 First-Respondereinsätze (Erste Hilfe) rundeten die Palette ab.

Die Zahl der Aktiven ist auf 44 gestiegen. "Die Ausschreibung für den neuen Gerätewagen Logistik ist fertig." Nun müsse man auf Angebote warten. Müller ist zuversichtlich, dass das Fahrzeug im Sommer in der Halle steht.

Jugendwart Enrico März berichtete von einer Neuaufnahme. Aktuell besteht die Jugendgruppe aus 20 Angehörigen. Für April planen die Jugendlichen eine Fahrt nach Hamburg.

Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer dankte der Wehr im Namen des Marktes. Auch diesmal hatte das Gemeindeoberhaupt eine erfreuliche Nachricht dabei. Die Gemeinde habe das für den Anbau einer dritten Fahrzeughalle erforderliche Grundstück von Elfriede Heindl erworben. Sie erhielt von den 40 Versammlungsteilnehmern einen Applaus für die zügige und unkomplizierte Handhabung.
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