Entwicklungshelfer Walter Rinderer startet neues Projekt
Solarenergie und Plastikmüll

Wenn Walter Rinderer von "seinen Zubzas" erzählt, leuchten seine Augen. Seit vielen Jahren ist der Beidler Entwicklungshelfer am nordöstlichsten Zipfel Indiens an der Grenze zu Bangladesch unterwegs. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen dort bei der Hilfe zur Selbsthilfe zur Seite zu stehen.

Und er hat mindestens 1000 Ideen, von denen er möglichst viele verwirklichen will. Solarenergie spielt eine große Rolle dabei. Und eine mobile Kunststoff-Sortier- und Recyclemaschine will er bauen und zum Einsatz bringen. Im Februar 2015 startet er und wird dann etwa ein halbes Jahr vor Ort sein.

Im Gegensatz zu seinen bisherigen Reisen will Walter Rinderer diesmal nicht alleine zu den Zubzas ins Nagaland. Er sucht Verstärkung und wirbt dafür mit freier Kost und Logis, Gottes Lohn als Bezahlung und kostenpflichtigem Flug.

"Entwicklungshelfer leben von ihren Erfolgen vor Ort. Hat man einmal die Dankbarkeit in den Augen der Menschen gesehen, lässt einen das nie wieder los. Materielle Dinge werden ganz klein."

In diesem Sinn appelliert Walter Rinderer an Leute, die Zeit für ein Abenteuer haben und Fachwissen mitbringen. Gebraucht werden Menschen, die etwas von Ackerbau verstehen, solche die vermitteln können, wie man effektiv kocht. Auch Leute, die sich mit Hygiene auskennen sind gefragt. Familienplanung ist ein weiteres wichtiges, wenn auch schwieriges Thema. Eine Frau wäre dafür besonders geeignet, weil sie viel schneller Zugang zu den einheimischen Mädchen und Frauen fände. Gesprochen wird Englisch. Interessenten können sich direkt bei Walter Rinderer melden: Per E-Mail unter: info@rinderer.de oder unter Telefon 09636/911 64.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.zubza.de/
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