Erfolgreich wiederbelebt

Allerhand Nützliches und Leckeres brachten Alexander und Matthias Thurn (rechts) unters Volk. Die Gäste steigerten sich gegenseitig hoch, dass eine Brotzeit schon mal 40 Euro kostete. Bilder: edo (2)

Über 20 Jahre ist es her, dass im Schützenhaus letztmals ein Christbaum versteigert wurde. An das 1992 noch von der Feuerwehr organisierte Spektakel können sich nur noch die Älteren erinnern, umso größer war daher der Ansturm zur Neuauflage.

Matthias Thurn hatte die Idee, dem beliebten Brauch wieder Leben einzuhauchen und er traf damit offensichtlich exakt den Nerv der Bevölkerung. Obwohl die Küche kalt blieb, platzte der Schützensaal aus allen Nähten und die Gäste zeigten sich bei der Auktion äußerst freigiebig.

Brotzeiten wechselten zum Teil für 20 Euro, ein Paket Eier für 11 Euro oder Schneeschaufeln für über 20 Euro die Besitzer. Dabei lief Moderator Alexander Thurn vom Horrido-Express zur Höchstform auf.

Wortgewandt und charmant bot er die Waren an und die Anwesenden waren sich einig, dass er problemlos am Hamburger Fischmarkt Karriere machen könnte. Zwischen den Auktionen sorgten Musikanten für Stimmung und die gesteigerten Lebensmittel wurden in der Regel gleich vor Ort verzehrt. Äußerst zufrieden zeigte sich auch Vorsitzender Gerhard Thurn: "Wahnsinn, was hier los ist", lautete sein treffendes Fazit. Aufgrund des hohen Zuspruchs dürfte es wohl nicht wieder 23 Jahre bis zur nächsten Versteigerung im Bibertal dauern.
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