Erfolgsgeschichte fortschreiben

Die einen boten Waren und Dienstleistungen an, die anderen brachten Informationen unters Volk. Auch die Kunst fand bei der Gewerbemesse in der Neukirchener Schulturnhalle ihren Platz.

Was gab es nicht alles zu sehen am Sonntag, von Gebrauchsartikeln der Elektrobranche über Photovoltaik hin zu Fahrrädern aller Art, Heizungs- und Fensterbau. Hier war die fachkundige Beratung ein Pluspunkt, den viele Besucher nutzten.

Gern in die Wolle geraten

Leute, die ein Geschenk für einen besonderen Anlass suchten, zogen bemaltes oder gebranntes Holz und andere schmückende Kleinigkeiten in die engere Wahl. Kinderkleidung und allerlei Gestricktes oder Gehäkeltes ließen die Damen debattieren. Gerne gerieten sie da "in die Wolle", um das passende Material für den Eigenbedarf auszusuchen.

Ins Licht der Öffentlichkeit stellten sich der Landesbund für Vogelschutz und der Imkerverein, die für ihre Anliegen in einer bedrohten Natur warben. Neu war eine ansprechende Ausstellung der Aquarelle von Günther Wendler aus Schnellersdorf. Er hat sowohl Motive aus heimatlichen Orten als auch italienisches Flair in seinen Bildern festgehalten.

Große Augen bekamen manche Männer bei der Parade der Rasenmäher im Außenbereich. Die Waldbesitzer prüften die Kettensägen und bewunderten einen nagelneuen Schlepper. Reifenservice und Pkw-Aufbereitung interessierten die Autobesitzer. Grabsteine und Denkmale gehörten ebenfalls zum Angebot. Zeitgleich mit der Messe beteiligte sich die Gärtnerei Weigel an einem landesweiten Tag der offenen Tür.

Da weiß man, was man hat

Zur Eröffnung hieß Bürgermeister Winfried Franz die Vertreter der Kommunalpolitik mit Landrat Richard Reisinger und den Nachbar-Bürgermeistern Reiner Pickel (Weigendorf) und Hans-Jürgen Strehl (Edelsfeld) willkommen. Er war sich sicher, dass die bisherige Erfolgsgeschichte der Ausstellung an diesem Sonntag fortgeschrieben werde. Auch der Landrat lobte die Informationsmöglichkeit und bestätigte die Meinung: "Durch die Ansprechpartner vor Ort weiß man, was man hat."

Es schloss sich ein Weißwurstfrühstück an, das die heimischen Betriebe wie Gastronom Jochen Sendelbeck und die Schlossbrauerei Holnstein bereithielten. Ein Mittagstisch ersparte mancher Hausfrau die Küchenarbeit. Kaffee und Kuchen bot die Bäckerei Grünthaler an. Auf diese Gelegenheiten zur Stärkung nach dem Messebummel und zur Unterhaltung mit Bekannten griffen die Gäste ebenso gerne zurück wie auf das Angebot des Bratwurststands mit Sitzgelegenheiten im Freien.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.