Erfolgsspur beibehalten

Nach einem glücklichen Ende durften die Coocoon Baskets doch noch jubeln. Denn ein unwiderstehlicher Endspurt sicherte ihnen noch den 81:77-Sieg gegen Don Bosco Bamberg. Zugleich erweiterten die Weidener ihre Siegesserie. Bild: A. Schwarzmeier

Die Bayernliga-Basketballer des TB Weiden bleiben weiterhin in der Erfolgsspur. 81:77 bezwang die Mannschaft von Trainer Marco Campitelli die DJK Don Bosco Bamberg und festigte damit den vierten Platz in der Bayernliga Nord.

Weiden. (pta) "Ich bin total zufrieden. Wir haben eine Klasseleistung gezeigt und können unseren Blick weiter nach oben richten", resümierte Trainer Campitelli eine intensive Partie, in der die Coocoons am Ende hauchdünn die Nase vorne hatten. Jan Selinger (26), Radek Jezek (21) und Vladimir Krysl (17) waren die erfolgreichsten Korbjäger.

Die Begegnung begann mit einem offenen Schlagabtausch beider Mannschaften, die im ersten Viertel traumhaft trafen. Krysl von der Dreipunktlinie und Selinger unter dem Korb sorgten für die Punkte der Hausherren. Doch Bamberg traf sechs Mal jenseits der Dreipunktlinie, so dass man mit 30:30 in das zweite Viertel ging.

Auch im zweiten Spielabschnitt zeigten sich die Gäste konstant treffsicher aus der Distanz, so dass sich die Coocoons trotz Überlegenheit unter dem Korb nie absetzen konnten. 50:49 lautete der Halbzeitstand in einer bis dahin guten Partie auf hohem Niveau.

"Wir müssen besser verteidigen", forderte Trainer Campitelli in der Pause, dem die 49 Gegentreffer der Bamberger nicht gefielen. Doch die Oberfranken machten im dritten Spielabschnitt weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Vor allem der überragende Ritli traf nach Belieben, erzielte acht Dreier und war mit 26 Punkten Bambergs Bester. Weiden dagegen wurde nun nachlässig und verpasste einfache Gelegenheiten, so dass sich Bamberg über 60:67 auf 67:77 absetzen konnte.

Doch die Coocoons gaben sich noch nicht geschlagen. Ein erfolgreicher Dreipunktwurf von Guard Nick Johnson zum 70:77 läutete die Aufholjagd ein und sollte den Coocoons doch noch den Heimsieg bringen. Denn in den letzten Minuten gelang den Bambergern kein Zähler mehr, während die Coocoons mit einem 14:0-Lauf das Spiel noch drehten. Tragischer Held war dabei Ron Merriwether, der erst mit zwei Ballgewinnen und Korblegern die Führung herbeiführte, dann aber mit ausgekugeltem Finger verletzt ausschied. "Wir haben sicher auch das nötige Quentchen Glück gehabt, aber mit viel Energie den Sieg erzwungen", hob Kapitän Sergey Hacksteder die Moral der Mannschaft hervor. "So kann es weitergehen."

Die Coocoon Baskets Weiden sind in der Tabelle nun bis auf vier Punkte an das Spitzenduo herangerückt und treffen nächste Woche in Schweinfurt auf einen der Topfavoriten der Liga.
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