Erika Welter folgt auf Inge Stopfer

Die Neuen im Vorstand des Kapellenbauvereins: Vorsitzende Erika Welter, Stellvertreter Christoph Plohmann (Zweite und Dritter von rechts) sowie Kassenverwalterin und neue Mesnerin Martina Friedrich (Zweite von links). Der scheidenden Vorsitzenden Inge Stopfer (Dritte von links) dankten Bürgermeister Edgar Knobloch (links) und Stadtpfarrer Bernhard Müller (rechts) mit Blumen und dem Landkreisbuch für ihren Einsatz. Bild: az

Um die Zukunft des Kapellenbauvereins brauchen Pfarrei und Stadt nicht zu bangen. Er ist nach über 30 Jahren geprägt von großem Zusammenhalt. Mit vielschichtigen Engagement machen die Mitglieder von sich reden.

Beim Kapellenbauverein waren Neuwahlen notwendig: In der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus wollte Vorsitzende Inge Stopfer aus Altersgründen ihr Amt in jüngere Hände legen. Bürgermeister Edgar Knobloch leitete die Ergänzungswahlen. Aus der geheimen Wahl ging Erika Welter einstimmig als Vorsitzende hervor. Christoph Plohmann machte die Versammlung zum Stellvertreter. Auf Knoblochs Frage, ob er die Wahl annehme, antwortete der junge Mann: "Das mach ich gerne." Per Akklamation machte die Versammlung die ausgeschiedene Vorsitzende zur Beisitzerin für den kürzlich verstorbenen Heinrich Regner.

Eingespielte Mannschaft

Nach dem Totengedenken für Max Stopfer und Heinrich Regner verlas Erika Welter für die verhinderte Schriftführerin Andrea Böhm das Protokoll. "Das Leben in und um die Kapelle hat sich eingespielt. Jeder kennt seine Aufgabe und erfüllt sie", stellte Inge Stopfer ihrem letzten Rechenschaftsbericht voran. Das Jahr selbst sei ohne besondere Vorkommnisse abgelaufen.

Es war Stopfer ein Anliegen, vielfach "Vergelt's Gott" zu sagen: den Betern bei den Rosenkränzen, Kreuzweg- und Maiandachten sowie Stadtpfarrer Bernhard Müller für die Gottesdienste und das Kirchweihfest. Namentlich würdigte sie zudem Erika Regner, Anni Göppl, Anni Regner, Elisabeth Stopfer, Maria Stopfer, Thomas Kraus und Hans Stopfer, die sich seit Jahren zuverlässig um die Kapelle kümmern. Mit der Bitte, noch möglichst lange Altardienst zu leisten, dankte sie sodann den Ministrantinnen Julia und Bettina Dobmeier sowie Corinna und Rebecca Stopfer. Dank für Unterstützung sagte sie auch der Stadt und erbat diese auch künftig. "Möge die bisherige gute Zusammenarbeit zum Wohle der Kapelle und des ganzen Dorfes weiter bestehen." Die von Martina Friedrich vorgetragene Finanzübersicht hatten Johannes Böhm und Hans Stopfer geprüft und bestätigt.

Wertvolles Engagement

Bürgermeister Edgar Knobloch hob die Bemühungen um den Erhalt des Ortsmittelpunkt heraus. Das Engagement eines Vereins für den Zusammenhalt und das soziale Gefüge im Dorf sei "wichtig und wertvoll". Er versprach weiterhin Unterstützung der Stadt und stellte eine Überweisung in Aussicht. Inge Stopfer dankte er mit einem Landkreisbuch.

Die neue Mesnerin Martina Friedrich wünschte sich nicht nur für sich einen Stellvertreter. Auch für die anderen festen Ämter sollte es Ersatz geben. Spontan erklärten sich Brigitte Adam und Sandra Dobmeier als Ersatzmesnerinnen bereit. Erika Welter überreichte Inge Stopfer ein Blumengebinde und einen Gutschein. Der Versammlung vorausgegangen war in der Michaelskapelle ein Gottesdienst mit Stadtpfarrer Bernhard Müller.
Weitere Beiträge zu den Themen: Gößenreuth (86)Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.