Erinnerung an Norbert Schwerin

Zwei Anlässe führt die "Hubertus"-Schützenfamilie zusammen: das 110-jährige Bestehen und der 25. Todestag des unvergesslichen ersten Schützenmeisters Norbert Schwerin.

Deshalb wurde am Samstag nicht groß, sondern in bescheidenem Rahmen gefeiert. Schwerin, seit früher Jugend der große Idealist für das Schützenwesen im allgemeinen und für den Schießsport im besonderen, war am 20. Oktober 1990 bei einem Verkehrsunfall auf der A 93 Nähe Teublitz im Alter von 38 Jahren ums Leben gekommen. Ein Schock, von dem sich der Verein nie richtig erholt hatte.

Kinder spendieren Scheibe

Schwerins Kinder Christian und Alexandra hatten nun eine Gedächtnisscheibe gestiftet, die begehrt war. Den besten Tiefschuss setzte jedoch die Fahnenbraut von 1970 und Fahnenmutter von 1990 und 2005, Maria Rudolph, mit einem 96,8-Teiler. Preiswürdig waren auch Richard Ermer, Renate Dagner, Hans Wagner und Helmut Specht.

Nach dem Kaffee erinnerten alte Filme an bedeutsame Ereignisse. Im Beisein von Altbürgermeister Georg Härning sowie der Ehrenmitglieder freute sich zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph, dass er zehn Jahre nach seinem errungenen Königstitel wieder dabei sein könne. Diesmal tat er es als Mann der Gedächtnisscheiben-Gewinnerin.

Lob für Jugendarbeit

Rudolph gratulierte zum 110-jährigen Jubiläum: "Der Schützenverein trainiert nicht nur Ausdauer und Konzentration, sondern hält auch das Marktleben in Schwung, als ganz wichtiger Faktor der Traditionspflege." Die Jugendarbeit suche ihresgleichen. Ramona Ludwig sei überregional das sportliche Aushängeschild.

Mit dem Dank an die Verantwortlichen übergab der Vize an Vorsitzenden Klaus Ludwig eine Spende der Gemeinde. "Di zwoar Pressather" sorgten dafür, dass nicht wenige Gäste länger als geplant verweilten.
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