Erneut starker Auftritt im Schwarzwald - Trainingssturz verhindert noch bessere Zeit
Thomas Kerner gewinnt EM-Bronze im Crosstriathlon

Dass Thomas Kerner zu den besten Cross-triathleten Deutschlands gehört, bestätigte der Athlet des TV Burglengenfeld bei der EM im und um den Schluchsee/Schwarzwald. Bild: prf
Burglengenfeld. (prf) Mit Stolz kehrte Thomas Kerner von den Europameisterschaften im Crosstriathlon aus dem Schwarzwald zurück, denn es gelang dem Leichtathleten des TV Burglengenfeld die Bronzemedaille seiner Altersgruppe 25 bis 29 zu erkämpfen. Dabei machte dem quirligen Outdoorspezialisten ein heftiger Sturz mit dem Mountainbike im Vorfeld sehr zu schaffen. Dieser hinderte ihn in der Vorbereitung und auch noch beim Wettkampf.

Pünktlich um 9 Uhr stürzte er sich mit dem Neoprenanzug in die Fluten des 20 Grad kalten Schluchsees, der von einem Gewittersturm mit 30 bis 40 cm hohen Wellen aufgepeitscht wurde. Mit kleinen Orientierungsproblemen entstieg er zwar im vorderen Achtel die Fluten, aber er benötigte trotzdem 27 Minuten für die etwas mehr als 1500 m.

Endlich auf seinem geliebten Mountainbike, wollte er wie so oft seine Aufholjagd auf den beiden Runden von je 15 Kilometern mit knappen 400 Höhenmetern, die technisch nicht zu anspruchsvoll aber konditionell fordernd waren, starten. Doch kam Kerner an diesem Tag überhaupt nicht in Tritt und musste so manchen bisher bezwungenen Gegner ziehen lassen, denn der Sturz hinterließ seine Spuren.

Auf der Laufstrecke mit vier Runden zu je 2,5 Kilometern und knapp 70 Höhenmetern bei 50 Prozent Trailanteil ließ er jedoch, beschwingt von der guten Stimmung, seinen Beinen freien Lauf. Er lief zwar noch an einigen Profis vorbei, doch konnte er nur noch wenige Sekunden auf die Kontrahenten in seiner Altersklasse gut machen. In der Endabrechnung stürmte er mit der zweitbesten Laufzeit aller Amateure auf den guten 3. Platz in seiner Altersklasse der 25- bis 29-Jährigen.

Immerhin war er insgesamt viertbester Amateur aller Starter. Seine Gesamtzeit betrug 2:45:11 Stunden (27:07 Schwimmen, Wechselzeit 2:50, Bike 1:27:17, Lauf und Wechsel 2 47:35 Minuten). Über diesen Erfolg freute sich auch Trainer Franz Pretzl.
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