Ernte in mehrfacher Hinsicht

Reiner Eppelein (Mitte) und Helmut Brunner (links daneben) gestalteten die ökumenische Erntedankandacht auf dem Gelände des Museumsvereins. Bild: hbr

Erntedank ist eines der ältesten Feste überhaupt. In früheren Zeiten bedeuteten die eingebrachten Früchte das tägliche Brot. Im Heimat- und Bauernmuseum spielt dieser Umstand auch heute noch eine große Rolle.

So nahmen am Sonntag viele Menschen man das Ende der Erntezeit zum Anlass, um für den Ertrag zu danken. In der Marktgemeinde liegt die Erntedankfeier seit weit über 30 Jahren in den Händen des Museumsvereins Mappach. Der Himmel zeigte sich am Sonntagnachmittag zwar wolkenverhangen, aber bei relativ angenehmen Außentemperaturen strömten wieder sehr viele Gäste zum Heimat- und Bauernmuseum nahe der B85.

Bei der ökumenischen Andacht hoben die beiden Geistlichen Rainer Eppelein und Helmut Brunner heraus, dass die guten Ernteerträge dieses Jahres eine Gabe Gottes seien und man ihm dafür danken solle. In den Fürbitten wurde gefordert, einen Ausgleich zwischen Überfluss und Hunger zu schaffen. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Nachwuchs des Theresia-Kindergartens. Abschließend segneten die beiden Priester die Erträge dieses Erntejahres.

Vorsitzende Inge Gleixner freute sich in ihrer Begrüßung, dass man erstmals im neuen Anbau feiern konnte und dankte zugleich allen Helfern für ihr großes Engagement. Die "Einweihung" kündigte sie für die Vatertagsfeier 2015 an. Museumsleiter Dr. Alois Wittmann betonte, dass sich der Verein mit der neuen Tenne einen langgehegten Wunsch erfüllte.

Das Bauwerk nun noch zu vollenden, sei auch eine "Ernte". Arbeit die gelinge, sei Genuss und Lebensfreude gleichermaßen, so der Sprecher. Bei der anschließenden weltlichen Feier ließen sie die vielen Gäste die Bratwürste, Schnittlauchbrote und das ein oder andere Bier schmecken.
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