Ersatzgeschwächte Ettmannsdorfer 1:4 in Hutthurm
Sogar der Co-Trainer im Einsatz

Hutthurm/Ettmannsdorf. (aho) Der Optimismus beim SC Ettmannsdorf war vorhanden, beim heimstarken SV Hutthurm trotz großer Personalsorgen bestehen zu können. Am Ende einer größtenteils von den Gastgebern bestimmten Partie gab es für die Gäste nichts zu holen, sie verloren mit 1:4. Es war erst die dritte Auswärtsniederlage für den SCE, der in der zweiten Halbzeit einige gute Aktionen hatte und den Ausgleich hätte erzielen können.

Selten wurde ein Saisonende so herbeigesehnt wie derzeit. Dem SC Ettmannsdorf gehen die Spieler aus, was sich in der Tatsache widerspiegelt, dass mit Holger Zitzl der aktuelle Co-Trainer von Beginn an mitwirken musste. Er zeigte jedoch, dass er nichts verlernt hat. Auf der Ersatzbank saßen nur zwei Feldspieler und ein Torwart.

Dennoch lautete die Taktik von Timo Studtrucker, einen Zähler mitnehmen zu wollen. Allerdings spielte der SV Hutthurm nicht mit, er setzte seinen Gegner aus der Oberpfalz sofort unter Druck. Nach elf Minuten erhielten die Ettmannsdorfer Hoffnungen einen ersten Dämpfer, als Benedikt Wagner zum 1:0 einschießen konnte. Die Gastgeber bestimmten nun das Geschehen, sie ließen den SCE nicht zur Entfaltung kommen. Nur selten tauchten die Gästeangreifer vor dem heimischen Strafraum auf. In der 41. Minute nutzte Sebastian Loibl die nächste gute Gelegenheit des SV zum 2:0. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff verkürzte Holger Zitzl in seiner ihm eigenen Art auf 1:2.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine offene Partie. Hutthurm sah sich einer besser organisierten Studtrucker-Elf ausgesetzt, die die eine oder andere gute Aktion verzeichnete. Allerdings sprang nichts Zählbares heraus. Mit der Einwechslung von Manuel Kesten und Andre Schirrotzki bewies der heimische Trainer ein glückliches Händchen. Weil der SC Ettmannsdorf in den letzten 20 Minuten seine Defensive lockerte und auf den Ausgleich drängte, ergaben sich für die Niederbayern Räume zum Kontern. Einen davon schloss Manuel Kesten in der 76. Minute mit dem 3:1 ab, und wenig später beseitigte Andre Schirrotzki mit dem 4:1 alle Zweifel am Erfolg seiner Mannschaft.
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