ERSC fertigt 1b des EHC mit 3:15 ab - Nachwuchs-Goalie Graml mit seinem Debüt
Amberger Torflut in Bayreuth

Bayreuth. (pa) Ein Drittel lang bot der ERSC Amberg in Bayreuth eine richtige Gala-Vorstellung, dann war die Partie bei den Tigers bereits entschieden und der Widerstand des Gegners verpufft. Die Löwen trafen danach auch ohne "Vollgas" mit einer starken Vorstellung nach Belieben und fügten den Oberfranken eine deftige 3:15-Heimniederlage zu, was auch den Top-Clubs der Liga bisher nicht gelang. Boris Flamik (8) und David Rybka (6) stachen nicht nur punktemäßig aus einer kompakten Amberger Mannschaft heraus. ERSC-Coach Stefan Ponitz gab in der Schlussphase Nachwuchstorhüter Felix Graml die Chance zum Punktspieldebüt, und der hielt nicht nur seinen Kasten sauber, sondern parierte 30 Sekunden vor dem Ende auch einen Penalty.

Wahrer Sturmlauf

Das gute Ergebnis (3:5) der Bayreuther beim Spitzenreiter in Schweinfurt war Ponitz Warnung genug. Er forderte von seinen Spielern Konzentration von Beginn an und die Mannschaft hielt sich an die Vorgaben. Nach exakt 129 Sekunden hämmerte Flamik im Powerplay einen Schlagschuss in die Maschen und gab damit das Signal zu einem wahren Sturmlauf, dem Bayreuth trotz größten Bemühens kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Das Kombinationsspiel der Löwen lief und die Treffer fielen fast zwangsläufig, zum Teil wie aus dem Lehrbuch. Beispielhaft dafür war vor allem das 0:3, wo die Scheibe wie an der Schnur gezogen in hohem Tempo durch die ERSC-Reihen lief, bis sie Sebastian Aukofer mit einer Direktabnahme einnetzte. 0:5 stand es zur Drittelpause .

Auch im Mittelabschnitt änderte sich nichts an der Überlegenheit der Löwen, wenngleich diese schon längst nicht mehr an die Grenzen gehen mussten, um die Bayreuther zu Fehlern zu zwingen. Drei Amberger Treffer binnen zweieinhalb Minuten waren schon zu Drittelbeginn ein eindeutiges Zeichen und auch auf den Rängen gab Schwarz-Gelb weiterhin den Ton an. Andreas Hampl kam diesmal in der Abwehr zum Einsatz und fiel als unermüdlicher Antreiber auf, wollte hin und wieder aber mit dem Kopf durch die Wand. In Überzahl kam Bayreuth zweimal zu Ergebniskorrekturen, doch den Schlusspunkt in diesem Drittel setzte der starke Rybka, dessen Sturmreihe mit Aukofer und Florian Bartels alleine 16 Scorerpunkte verbuchte.

Kleines Sahnehäubchen

Im Hinblick auf das Sonntagsspiel in Schweinfurt verordnete Ponitz seiner Top-Reihe im Schlussdrittel etwas Schonung, aber auch die Amberger Youngster hielten den Gegner problemlos in Schach und erspielten sich Chancen. Letztendlich stockten die Löwen das Torekonto durch Groz, Aukofer, Krieger und Rybka weiter auf. Gramls gehaltener Penalty war das kleine Sahnehäubchen.
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