Erschließung fehlt: Sondervereinbarungen nötig

Bauen im Außenbereich kann ins Geld gehen. Die überlangen Ver- und Entsorgungsleitungen kosten, und auch die Verkehrserschließung ist oft aufwendig. Mit dieser Problematik musste sich der Gemeinderat im Zuge der Bauvoranfrage von Hubert Schecklmann befassen. Der Vollerwerbslandwirt aus Unterbibrach plant den Neubau eines Wohnhauses nahe des Bauernhofes.

Bürgermeister Werner Roder bejahte zunächst eine baurechtliche Privilegierung, verwies gleichzeitig jedoch auf die fehlende Erschließung des Grundstücks. Als baurechtliche Hürden nannte er die Wasserver- und Abwasserentsorgung, fehlende dingliche Sicherungen und die mangelhafte Verkehrserschließung. Derzeit führt nur ein öffentlicher Feldweg an dem Grundstück vorbei. Unter der Voraussetzung von Sondervereinbarungen mit dem Wasserzweckverband und mit der Gemeinde erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen.

Als unproblematisch erwies sich ein Bauantrag von Anton Ritter. Er plant in Höflas den Neubau einer sieben mal fünf Meter großen Garage mit Nebengebäude an der Grundstücksgrenze. (do)
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