Erschließung im Frühjahr

Für das neue Baugebiet "Kreuzäcker III" II" legte Ingenieur Michael Wagner die Entwurfsplanung vor. Der Zeitplan der Kommune: Mit der Erschließung des Areals in Oberköblitz soll im Frühjahr 2016 begonnen werden. Bild: Völkl

Das neue, attraktive Baugebiet "Kreuzäcker III" in Oberköblitz nimmt Formen an. Die Stellungnahmen der Fachbehörden wurden im Marktrat abgearbeitet. Das Ingenieurbüro Schultes präsentierte nun die weitere Entwurfsplanung.

Wernberg-Köblitz. (cv) Der Bebauungsplan soll im Herbst rechtskräftig sein. Die 18 Parzellen werden von der Kreuzäckerstraße aus ringförmig - mit Grundstücken links und rechts der Straße - erschlossen. Ein kürzeres Straßenteil im Kernbereich ist mit einem Wendehammer ausgeprägt. Größtenteils ist die Fahrbahn fünf Meter, der gepflasterte Seitenstreifen zwei Meter breit. Er wird von Entwässerungsrinne und Granittiefbord begleitet. Gepflasterte Fußwege führen zur Kärntner Straße und zum Sonnenhang.

"Keine Sorgen machen"

Das Regenwasser wird in Richtung Kirchgasse abgeleitet: 23 Liter pro Sekunde. Wert wird auf Versickerung auf den Privatgrundstücken gelegt Das Kanalnetz ist jedoch auf 60 Liter pro Sekunde ausgelegt. "Die Leute unter dem Baugebiet brauchen sich keine Sorgen machen", so Ingenieur Michael Wagner. Marktrat Helmut Ries sprach nochmals das Thema "Wendehammer" an. Wäre nicht eine direkte Ausfahrtsmöglichkeit komfortabler? Die Anwohner haben Bedenken, dass die einzige Ausfahrt über die Kreuzäckerstraße stark belastet werde. Die Entscheidung über die Anbindung ist laut Bürgermeister Butz und Ingenieur Wagner so gefallen, da eine andere Ausfahrt höhenmäßig schwierig anzubinden wäre und einen Bauplatz kosten würde. Dem Entwurf stimmte das Gremium zu. Nun folgen Ausführungsplanung und Ausschreibungsvorbereitung, damit im Frühjahr 2016 mit der Erschließung begonnen werden kann.

Konzert des Kulturforums

Das Kulturforum möchte für ein Konzert am 11. Juli am Marktplatz den Bauzaun und die mobile Bühne der Gemeinde benützen. Sie soll vom Bauhof angeliefert und in Eigenregie unter Anleitung des Bauhofs aufgebaut werden. Dem Wunsch wird entsprochen. Die Möglichkeit, dass Vereine diese Vorrichtungen nutzen können, sollte in einem Grundsatzbeschluss festgezurrt werden, schlug Markträtin Marianne Schieder vor.

Nach dem Stand des Breitbandausbaus erkundigte sich Helmut Ries. Die Nachverhandlungen ergaben eine drastische Reduzierung der Kostenschätzung von fünf Millionen auf 1,3 Millionen. Vor einer Vergabe geht das Paket zum Check an das Breitbandzentrum.

Wohin mit Gasbetonabfällen?, wollte Gerhard Bäumler wissen. Es gibt seit kurzem eine Anliefermöglichkeit bei Veolia in Nabburg, teilte Butz mit. Eine Ausweitung auf alle Recylinghöfe in den Kommunen wäre laut Landratsamt zu teuer.
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