Erst am Pfosten, dann im Netz

Thomas Schneider ist bei der SpVgg SV Weiden der Freistoßschütze vom Dienst - allerdings nur dann, wenn das gegnerische Foul auf Höhe der rechten Strafraumhälfte passiert. Der Linksfuß verwandelte in Forchheim einen Freistoß aus 18 Metern zum 1:0-Siegtreffer - und dies zwei Minuten vor Spielende. Archivbild: af

Überragender Spieler und Schütze des goldenen Tores - Thomas Schneider lässt die SpVgg SV Weiden jubeln. Sein Freistoßtreffer zum 1:0 in der Schlussphase war auch eine Sache des "guten Gefühls".

Herr Schneider, wie fühlt es sich an, wenn man kurz vor Schluss die drei Punkte in einem Bayernliga-Spitzenspiel perfekt macht?

Schneider: Richtig gut. Ich glaube nicht, dass mir schon mal ein so wichtiger Treffer, und dann noch kurz vor Schluss, gelungen ist.

Waren Sie eigentlich als Freistoßschütze vorgesehen? Oder haben Sie sich einfach den Ball geschnappt?

Schneider: Das Foul passierte auf der rechten Seite des Forchheimer Strafraums. Und da ich ein Linksfuß bin, war schon klar, dass ich den schieße. Das ist so ausgemacht.

Manchmal haben Fußballer ja bereits, wenn der Ball den Fuß verlässt, das Gefühl, das wird ein Tor...

Schneider: Ich hatte schon ein gutes Gefühl, als ich schoss. Aber dann ist der Ball noch gegen den Innenpfosten geklatscht und auf die andere Torseite gesprungen. Da musste ich schon nochmals hinsehen, ob er ins Netz geht. Aber zum Glück war das dann der Fall.

Durch den Sieg ist die SpVgg SV Weiden mitten drin im Titelkampf. Jetzt wollt ihr auch vorne dabei bleiben, oder?

Schneider: Auf jeden Fall. Der Dreier war enorm wichtig, auch wenn man zugeben muss, dass das Ergebnis auch anders hätte lauten können. Es gibt mehrere Mannschaften, die Qualität haben und um die Meisterschaft mitspielen können. Schon das nächste Spiel am Freitag in Aschaffenburg wird wieder ganz schwer.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)September 2014 (8406)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.