Erst eine Familie

Derzeit lebt eine Aslybewerber-Familie in Pfreimd. Es gibt weitere Unterkünfte, aber zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Zuweisungen aus dem Landratsamt.

Pfreimd. (cv) Stadtrat Hans Müller erkundigte sich in der Stadtratssitzung nach dem Stand der Dinge in Sachen Asylbewerber. Bürgermeister Richard Tischler berichtete, dass es noch keinen Bescheid zum Objekt in der Wernberger Straße gebe. Hier möchte die Regierung der Oberpfalz etwa 60 Aslybewerber in einem ehemaligen Bürogebäude unterbringen. Zur Aufnahme von Flüchtlingen wurde beziehungsweise wird von Privatbesitzern in zwei Wohnhäusern in der Rosengasse und in der Landgrafenstraße Wohnraum geschaffen. Vom Landratsamt angemietet ist auch ein Mehrfamilienhaus im Lohweg.

Vom Landratsamt werden momentan keine Flüchtlinge zugewiesen, was sich aber schnell ändern könne.

In nichtöffentlicher Sitzung hatte sich das Gremium mit dem Konzept des städtebaulichen Beraters Günther Naumann zum Umbau des von der Kommune erworbenen alten Schulhauses in der Altstadt befasst. Im Obergeschoss sollen Räumlichkeiten für eine junge Familie entstehen, im Erdgeschoss eine barrierefreie Wohnung. Vorangetrieben wird auch die Freiflächenplanung.

Zuwachs im Gewerbegebiet "An der Wernberger Straße": Beplant wird hier eine Ackerfläche, die sich an das bestehende Gewerbegebiet anschließt. Etwa ein Hektar Fläche steht Interessenten dann gegenüber der Zufahrt nach Weihern noch zur Verfügung. Die Bauleitplanung übernimmt Gottfried Blank.

Stadträtin Petra Stubenvoll machte darauf aufmerksam, dass es an der Bushaltestelle im Bereich Tännesberger Straße/Wernberger Straße morgens für die Kinder einfach zu dunkel sei. Die Beleuchtungssituation wird sich der Bauausschuss im Januar ansehen. Norbert Auer fragte an, warum die Verbindungsstraße, die an der Autobahn entlang von Pfreimd nach Nabburg führt, nicht geräumt wird. In dem Stück auf Nabburger Gebiet sei dies der Fall. Bürgermeister Richard Tischler verwies auf die Prioritäten im vom Stadtrat beschlossenen Räumplan der Kommune, wonach zuerst die Busstrecken, die Hanglagen und dann je nach Personal und zur Verfügung stehender Zeit dann erst die Nebenstraßen an der Reihe seien.
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