Erst feiern, dann radeln

Sonne, Sturm und Schlemmereien: Beim Ernstfelder Straßenfest bekamen die Gäste von allem etwas ab. Mit Gottes Segen können die Bürger nun den neuen Radweg nutzen.

Trotz stürmischen Wetters und kühler Temperaturen am Samstagabend freuten sich die Ernstfelder über sehr guten Besuch auf ihrem Straßenfest. Bereits am Samstagmittag nahm der Wind Fahrt auf und am Samstagabend fegte er über den Festplatz in der Dorfmitte. Aber die Besucher ließen sich davon nicht abschrecken, sie drängten in die Zelte. Wer dort keinen Platz fand, trotzte dem Wetter im Freien. Am Sonntagvormittag zum Weißwurstfrühschoppen zogen die Temperaturen merklich an und am Nachmittag genossen viele Festbesucher bei Kaffee und Kuchen sonniges Sommerwetter.

Die Helfer um die Cheforganisatoren "Ed" Regner, Peter Ritter, Julian Leipold und Patrick Götz hatten sich größte Mühe gegeben, ein angenehmes Ambiente zu schaffen und ihren Gästen beste Unterhaltung und Verköstigung zu gewährleisten. So wurden an beiden Tagen Spezialitäten vom Grill angeboten, am Sonntag Weißwürste sowie Kaffee und Kuchen. Cocktails und Gemixtes aus der Bar waren am Samstagabend der Renner.

Am Samstagabend nach dem Gottesdienst hatte Pater Adrian Kugler unter den Augen zahlreicher Ernstfelder und Gemeindebürger dem kürzlich eröffneten Geh- und Radweg von Schlammersdorf nach Ernstfeld den kirchlichen Segen erteilt.

"Mit dem Geh- und Radweg wurde für viele Bürger ein lange Jahre gehegter Wunsch wahr. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diesen jetzt auch möglichst oft und unfallfrei in Anspruch nehmen können", wünschte Pater Adrian Kugler den Anwesenden. "Ich glaube, ich werde den Weg vermutlich nicht allzu oft gehen. Ich fahre lieber mit dem Auto vorbei", merkte er an. Der Erlös des alle zwei Jahre stattfindenden Straßenfests kommt traditionell einem gemeinnützigen Zweck zugute.
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