Erste Derbyprüfung für HSG

HSG-Spielerin Teresa Fröhlich (rotes Trikot) ist derzeit bestens in Form. Zusammen mit ihren Teamkolleginnen will sie auch am Sonntag bei der SG Mintraching/Neutraubling überraschen. Bild: bwr

Nach dem guten Saisonstart der Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld folgt am Sonntag die erste Derby-Probe. Zum Oberpfälzer Vergleich geht es zur SG Mintraching/Neutraubling.

Nabburg. Die SG Mintraching/Neutraubling ist gut in die Saison gestartet und hat derzeit den zweitstärksten Angriff der Landesliga Nord. Mit der eingespielten Truppe um Trainerin Dagi Stoll, die das Team gerade erst wieder übernommen hat, stehen die HSG-Mädels vor keiner leichten Aufgabe. Durch das Ziel der SG, diese Saison ganz vorne mitzuspielen, müssen sich die HSG-Spielerinnen auf einen hochmotivierten Gegner einstellen, der sowohl über eine stabile Abwehr, als auch einen starken Rückhalt im Tor verfügt.

Besonders fordern wird die Völkl-Schützlinge aber die Schnelligkeit des Gegners: Die SG Mintraching/Neutraubling ist ein sehr konterstarkes Team, gegen das von Beginn an konsequent gearbeitet werden muss. "Meine Mädels müssen eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen und nach dem Abschluss schnell in die Rückwärtsbewegung umschalten", sagt HSG-Trainer Wolfgang Völkl. "Wir müssen das ganze Spiel konzentriert sein und dürfen uns weder im Angriff noch in der Abwehr ausruhen."

Wie schon vergangenes Wochenende gegen den Aufsteiger Schwabach/Roth verspricht es, ein spannendes, temporeiches Spiel zu werden, wobei die Damen aus Mintraching auch im Positionsspiel, insbesondere über den Rückraum, gute Möglichkeiten haben. Die HSG-Abwehr stand zuletzt gut, bei der Chancenverwertung müssen sich die Völkl-Schützlinge allerdings steigern, um mit dem derzeitigen Tabellennachbarn mithalten zu können. Auch wenn die HSG schon im letzten Spiel einer Mannschaft mit einer schnellen und agilen Spielweise gegenüber stand und da zweifach punktete, so wird das Derby erneut eine schwierigere Herausforderung werden.

"Ziel ist es auch, das Tempospiel der SG so gut wie möglich zu unterbinden und sie ins Positionsspiel zu zwingen. Wir wollen an die Leistung der letzten Spiele anknüpfen und uns weiter steigern", erklärte Völkl abschließend.
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