Erster Trip nach Osterhofen

Nach dem 1:0 im spannungsgeladenen Auftaktspiel, Szene mit Andreas Koppmann, reist der SV Etzenricht nach Osterhofen und bestreitet um 19 Uhr beim Aufsteiger das erste Auswärtsspiel. SVE-Trainer Michael Rösch geht davon aus, dass die Gastgeber bei ihrer Premiere vor eigener Kulisse voll aufdrehen. Bild: war

Der Beginn der Landesliga-Saison ist kein Zuckerschlecken für die Vereine, denn sie haben gleich eine Englische Woche zu bestreiten. Dumm erwischt es jene Mannschaften, die beim Spieltag während der Woche weite Anreisen zu bewältigen haben.

Etzenricht. (war) Der SV Etzenricht hat es in den nächsten drei Partien mit Aufsteigern zu tun, gastiert am heutigen Mittwochabend (Anstoß 19 Uhr) bei der SpVgg Osterhofen, empfängt am Samstag den ATSV Kelheim und reist am Freitag nächster Woche zum TSV Kareth-Lappersdorf. Drei Spiele in zehn Tagen stellen zum Start hohe Anforderungen an die Mannschaft von Michael Rösch. In der Rückblende auf das Eröffnungsspiel äußerte sich der Trainer Michael Rösch auf diese Weise: "Mit dem Auftritt war ich wirklich sehr zufrieden, jeder Einzelne hat sich vollkommen für die Mannschaft eingebracht. Defizite sah ich bei der eher mäßigen Chancenverwertung, hier müssen wir wesentlich konsequenter werden".

Routinierter Gastgeber

Der Gastgeber in der ersten "Englischen Woche" ist ein völlig "unbeschriebenes Blatt" unterlag zum Auftakt in der Oberpfalz nach einem 0:1 in Ettmannsdorf. Dabei war auch Pech im Spiel, beispielsweise ein Lattentreffer direkt nach dem Rückstand. Der Altersdurchschnitt der Startelf lag bei rund 28 Jahren, sagt aus, dass geballte Routine vorhanden ist. Musterbeispiel dafür ist der Spielertrainer: Nach 4 Jahren in der Bezirksliga führte Martin Oslislo (36), er kickte beim SV Wacker Burghausen in der Regionalliga oder beim FC Bad Kötzting in der Bayernliga, sein Team zum Aufstieg.

Bekannt sind ferner Abwehrstratege Josef Holler (38) aus seiner Zeit in Hankofen oder Deggendorf sowie auch Torhüter Andreas Rixinger. Der Hühne war bei Grün-Weiß Deggendorf gesetzt, in Ettmannsdorf erhielt Philipp Zellner den Vorzug als die "Nummer Eins". Enorme Torgefahr ging in der Bezirksliga von Stefan Lohberger aus. Der 21-jährige erzielte 21 Tore, es folgt Kapitän Markus Tippelt mit 13. Fabelhaft war auch die Tordifferenz von 60, bei 75 erzielten Treffern kassierte man nur 15 Gegentore.

Michael Rösch geht davon aus, dass sich die SpVgg in ihrem ersten Heimspiel dem Publikum von der besten Seite her präsentieren will. "Sie verfügen über eine wirklich gute Offensive, zeigten in Ettmannsdorf auch Geschlossenheit", so sein Eindruck vom Gegner. "Ich hoffe, dass wir die lange Anreise am Werktag gut wegstecken, auf der Leistung vom Freitag aufbauen und diese durch Punkten bestätigen können."
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