Erstes "Themenfrühstück" im Familienzentrum
Im Leben verankern

Zur Veranschaulichung des Themas hatte Christine Stich (links) verschieben dicke Schnüre und Seile ins Familienzentrum mitgebracht. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) Der Anfang ist gemacht: Nach einem Frühstück lautete Jessika Wöhrl-Neuber die Auftaktveranstaltung der geplanten Veranstaltungsreihe "Themenfrühstücke" ein. Bei der Premiere im Familienzentrum Mittendrin ging Christine Stich der Frage "Wie kann ich im Alltag einen Anker finden?" nach.

"Vom dünnen Seidenfaden zum dicken Seil müssen Anker wachsen" war die Kernaussage der Referentin. In einer lockeren, teilweise auch emotionalen Gesprächsrunde wollte sie mit den Teilnehmerinnen, darunter Marianne Fütterer von der Koordinierungsstelle "Frühe Hilfen für Kinder" (Koki), entdecken, was ihre wichtigen Anker im Leben sind. Zusammen überlegten sie, wie sie sich in Krisenzeiten immer wieder neu verankern können. Der Glaube, die Natur, Kinder, gute Gespräche und ein harmonisches Verhältnis zu den Mitmenschen waren die ersten Ergebnisse. Sich etwas Gutes tun und rücksichtsvoll mit sich selber umgehen, war eine weitere Erkenntnis. Die Referentin nannte Gott das Ursprung des Halts.

"Manchmal fallen Anker weg" warnte sie, "dann sollte man neue Anker finden." Zur Erinnerung erhielt jede Teilnehmerin einen Anhänger mit einem kleinen Symbol. Beim Themenfrühstück am 10. Dezmeber spricht Andrea Gebhard über "Die acht Säulen der Erziehung".
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