Erstkommunion in Pfarrei Schlicht: 15 Kinder treten an den Tisch des Herrn
Beim guten Hirten geborgen

Elf Mädchen und vier Jungen empfingen in der Pfarrkirche St. Georg in Schlicht die Erstkommunion. Zusammen mit Pfarrer Johannes Kiefmann, Studiendirektor i. R. Lothar Kittelberger und Klasslehrerin Sieglinde Kohl gruppierten sie sich nach dem Gottesdienst vor dem Hochaltar. Bild: ct
Bei bestem Frühlingswetter feierten in Schlicht 15 Kinder, darunter ein Gast aus Fuerteventura, zusammen mit ihren Verwandten und mit der ganzen Pfarrgemeinde Erstkommunion. Unter Glockengeläut und feierlicher Orgelmusik zogen die Mädchen und Buben in die festlich geschmückte Pfarrkirche St. Georg ein.

Im Altarraum war auf einem großen Bild der Anlass zu sehen: Vor der Aufnahme eines Hirten waren die Kinder um Pfarrer Johannes Kiefmann geschart. Seit Herbst waren sie von Kirche, Schule und Eltern auf diesen Tag vorbereitet worden. Gemäß ihrem schriftlichen Kommunionversprechen hatten sie aktiv am Unterricht, an den Weggottesdiensten und am Erstkommunion-Vorbereitungstag teilgenommen, die Pfarrer Kiefmann, unterstützt von den Eltern, angeboten hatte.

Im Predigtgespräch mit den Kommunionkindern erklärte der Priester das Evangelium vom guten Hirten. Anhand eines Spazierstocks verdeutlichte er an zwei Kindern bildlich, was es heißt, die Schafe wieder zurückzuholen. Wie der Hirte sei Gott immer für die Seinen da und es gehe ihm um das Wohl des Menschen. So lud Kiefmann die Kinder ein, das Geschenk dieser "unbezahlbaren göttlichen Freundschaft" anzunehmen und auch zu pflegen. In dieser Geborgenheit könne der Mensch vertrauensvoll leben und selbst anderen zum Freund und Hirten werden. Die Erstkommunikanten selbst brachten die Gaben von Brot und Wein feierlich zum Altar und waren, wie ihre Eltern auch, durch weitere Aktivitäten und Gebete in den Gottesdienst eingebunden, der von der Gruppe Querbeet aus Kümmersbruck mit neuen geistlichen Liedern musikalisch gestaltet wurde. Ihnen, besonders aber auch den Erstkommunikanten und den Eltern galt am Ende des festlichen Gottesdienstes der große Applaus der Gemeinde.

Am frühen Abend trafen sich noch einmal alle zu einer Dankandacht in der Pfarrkirche. Dabei gaben die Kommunionkinder ihr Diaspora-Opfer ab und erhielten von der Pfarrei als Erinnerungsgeschenk ein Kreuz mit dem Motiv des guten Hirten.
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