Erstmals geschlagen

So intensiv HSG-Trainer Wolfgang Völkl auch versuchte, seine Mannschaft richtig einzustellen, beim Gastspiel in Erlangen waren alle Bemühungen vergeblich. So mussten die Handballerinnen aus Nabburg/Schwarzenfeld mit 18:30 ihre erste Saisonniederlage quittieren. Archivbild: bwr

Im vierten Saisonspiel erwischte es die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Nach zwei Siegen und einem Unentschieden mussten sie sich beim HC Erlangen erstmals geschlagen geben.

Nabburg/Schwarzenfeld. (söt) Es gab nicht den Hauch einer Chance für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld, als sie am Samstag beim HC Erlangen gastierten. Am Ende mussten sie sich verdient mit 18:30 geschlagen geben.

Enormer Kraftaufwand

Der Gastgeber aus Franken hatte sich personell vor Saisonbeginn etwas verändert. In Kombination mit einer guten Vorbereitung zeigte sich eine qualitativ sehr gute Mannschaft. Nur mit sehr viel Kraftaufwand war es den Völkl-Schützlingen möglich, bis zur 15. Spielminute einen 3:3- Gleichstand zu halten. Doch bereits da zeigte sich, dass die Gäste über 60 Minuten keine Chance gegen die technisch sehr gut ausgebildeten Erlanger Spielerinnen haben werden.

Der Gastgeber zog kontinuierlich das Tempo an, und die HSG fand kein Mittel gegen den druckvollen Rückraum, der im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer sehr viele Freiräume schuf. Erschwerend kam eine Vielzahl technischer Fehler auf HSG-Seite dazu, welche dem Gegner immer wieder leichte Gegentore ermöglichte. Wenige Sekunden vor der Halbzeitpause kassierten die Völkl-Schützlinge noch zwei Gegentore, so dass mit 8:15 die Seiten gewechselt wurden.

Eine konsequentere Abwehr sollte das überlegene Erlangener Spiel in der zweiten Hälfte unterbinden. Dies gelang den Gästen jedoch nur phasenweise. Die Mittelfranken bauten das Ergebnis kontinuierlich aus (18:9, 22:12). Erlangen wollte an diesem Tag einfach den ersten Sieg haben und ging 60 Minuten lang auf Tempo. Er wirkte in seinen Aktionen frischer und zielstrebiger.

Die Völkl-Schützlinge dagegen konnten nur vereinzelt in der Abwehr sowie im Angriff zwingende Aktionen setzen. Insgesamt war es einfach zu wenig gegen die technisch sehr gut spielenden Gastgeber. Viele Absprachefehler in der HSG-Abwehr ermöglichte dem HC Erlangen einfache Tore, so dass es über 24:14, 28:16 am Ende verdient 30:18 für die Heimmannschaft stand.

"Der HC Erlangen war uns überlegen. Er hat sehr viel Qualität in der Mannschaft. Jede Spielerin ist technisch gut ausgebildet. Die Niederlage ist kein Beinbruch, aber wir müssen nun schon wieder in die Gänge kommen, damit wir im nächsten Spiel gegen Großlangheim wieder auf der Höhe sind", resümierte HSG-Trainer Wolfgang Völkl

HSG-Tore: Simbeck 7/2; Fleischmann 5; Czichon Carina 2 und Stubenvoll Anna je 2; Lottner und Fischer je 1
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